Ich mache dir Augen auf, doch es fühlt sich so an als wäre ich blind.
Ich versuche zu atmen, doch bekomme ich keine Luft.
Ich veruche zu denken, doch kann ich keinen klaren Gedanken fassen.
Ich möchte wieder Glücklich sein, doch die Trauer ist auf meiner Seite.
Ich fühle mich einsam, trotz der vielen Menschen.
Jeden Tag frag ich mich, was mir vom Leben bleibt, was mich noch am Leben hält, wie ich dieses Leben aushalte, nun schon so lange.
Diese Gefühle in mir sind Gift für meinen Überlebenswillen, der täglich singt.
Wieso sagst du, du bist da, doch dabei bist du mir so fern.
Nur du hättest mich noch retten können, aber du hörst mich nicht, dabei schreie ich so laut deinen Namen. Jede Nacht.
Ich versuche mich über Wasser zu halten, doch es zieht mich in die Tiefe.
Ich veruche den Flammen zu entkommen, doch steh ich schon mitten im Feuer.
Ich versuche mich an etwas festzuhalten, doch da ist nichts, wonach ich greifen kann.
Ich fühle mich krank, doch gibt es keine Heilung für mich.
Ich versuche aufzustehen, doch immer wieder knicken meine Beine unter mir weg.
Ich will mich nur noch betäuben um den Schmerz nicht zu fühlen, irgendwie.
Keiner hat mich gefragt ob ich Leben will, also brauch ich auch niemanden zu fragen, ob ich sterben darf!
Ich warte jeden Tag darauf, dass es endlich vorbei ist.
Es zerreisst mich in tausend Stücke und du stehst nur davor und zählst sie.
Ich habe an dich geglaubt, ich habe gehofft, ich habe gebetet, ich habe gefleht doch hast du mich nicht gehört.
Es ist bald vorbei, nur noch eine Frage der Zeit, bis ich endlich gehen kann.
Alter: 24
Anmeldungsdatum: 22.09.2007
Beiträge: 1278
Wohnort: Hamilton, Virginia (USA)
.___.
das ist unglaublich traurig und gleichzeitig auch unglaublich schön ...
ich mag ganz besonders die zeile:
"Es zerreisst mich in tausend Stücke und du stehst nur davor und zählst sie."
das ist so... tragisch und schön zugleich...
sag, hattest du eine bestimmte person im kopf, als du das geschrieben hast? es hört sich einfach nur so echt an, dass ich mir schon fast sicher bin, dass dem so ist...
und ich kenne dieses gefühl nur zu gut.
nun, wenn dieses gedicht deiner momentanen gefühlslage entspricht, wünsche ich dir, dass es dir bald besser geht.
Danke Miss Mey, das ist zu lieb von dir! Und ja es ist an eine bestimmte Person gerichtet, aber ich sag lieber nicht an wen, sonst wird noch gedacht ich spinne!
Hab es in der Nacht, nach 4 Uhr geschrieben und mir gings da sowas von dreckig, da musste ich es mir sofort von der Seele schreiben!
Alter: 104
Anmeldungsdatum: 27.09.2007
Beiträge: 397
Wohnort: World of eternal twilight
Sie machen mich mal wieder traurig, Miss Bizzi.
Ich mag es, wenn du lachst, nicht wenn du traurigen Gedanken nachhängst.
Keep on smiling!
~~
Der Sonnenweg
Man sollte sich auf seinem Lebensweg immer zur Sonne zu wenden, denn sie ist warm und strahlt Geborgenheit aus.
Dreht man sich zur Sonne, so fallen jegliche Schatten hinter einen und man ist nur von dem Licht und der Wärme umgeben.
Wenn man aber auf seinem Weg immer nach hinten zu seinem Schatten blickt oder gar komplett rückwärts läuft, so verirrt man sich irgendwann, stolpert und findet im schlimmsten Fall gar nicht mehr zur Sonne zurück.
Von daher stets der Sonne entgegen, im Hinterkopf das Wissen, dass das Leben nicht immer schön ist und was man aus der Vergangenheit gelernt hat - aber niemals zu oft zur Schattenseite schauen.
Lieber mit offenen Armen zur Sonne entgegen.
Die Welt ist ungerecht, dass ist ein Fakt und der ist unveränderbar. Aber es ist nicht schlimm und man sollte daran nicht verzweifeln oder sich gar mit anderen vergleichen, die es vielleicht "besser" haben.
Eigentlich sollte man dazu gar keine Gefühle haben, sondern es so akzeptieren wie es ist ohne zu resignieren.
Auch muss man darauf achten nicht von menschlich erschaffenem Flutlicht geblendet zu werden. Sehr schnell sieht man auf einmal in allen Himmelsrichtungen nur Schatten um sich.
Das schwerste auf dem Weg ist allerdings nicht zur Sonne zu gehen, sondern sie erst einmal zu finden. Auch sie wandert und verändert sich mit einem.
Solange man seiner Sonne entgegen wandert, findet und erarbeitet man sich immer Chancen in der Ungerechtigkeit ohne sich selbst zu verlieren oder sich zu verirren.
All die Dinge, die man sich dann erarbeitet hat, kann einem keiner nehmen und man darf mit Recht Stolz drauf sein.
Die Welt war in der Vergangenheit ungerecht zu dir und wird es sicher in der Zukunft leider noch viel zu oft sein.
Lasse dies hinter dir.
Verharre einen Augenblick, schließe die Augen, betrauere - und geh dann mit einem Lächeln und leichten Herzens weiter in Richtung deiner Sonne.
~~
Remember?
Das hatten wir schon mal =^^=
PS: Du solltest öfters Gedichte schreiben (und nicht nur traurige).
Du machst das wirklich sehr gut
*ganz doll wuschel*
Alter: 18
Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 1600
Wohnort: Tokio
ja..ich hab auch schon mal gedichte und songs für strify geschrieben.und bizzi,ich kann dich verstehn.meine sogenannten friendz denken auch ich bin nich ganz dicht.aber ier macht das bestimmt keiner also kopf hoch.*versuch dich aufzumuntern*
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