Es war eine nicht erkennbare Gestalt, welche sich gerade lächelnd im leichten Wind dreht und die Arme fliegen ließ. Ihr warmes und strahlendes Lächeln strahlte Wärme und Liebe aus. Ihre blonden Haare wehten im sanften Wind. Die Person blieb stehen und sah zu ihm. Lächelnd ging sie langsam auf ihn zu und rief immer wieder seinen Namen.
>>Aoi…<<, sagte sie. >>Aoi…<<
Immer näher und näher kam sie und ihre Stimme klang so vertraut. Wie ein schwebender Engel kam sie weiterhin auf ihn zu und war nun bei ihm angekommen. Fast berührten sich ihre Nasenspitzen.
>>Aoi…<<
Ihre zarte Hand streichelte über seine Wange und plötzlich meldete sich eine dunklere Stimme aus dem Mund und die Person schlug ihm auf die Wange.
>>Aoi!<<
Aoi riss verschlafen seine Augen auf…
>>Wwaaaahhhh!!!<<, kreischte er.
So schnell wie diesmal saß er noch nie Aufrecht. Wie eine Spinne krabbelt er schnell rückwärts bis die Wand ihn aufhielt. Sein Herz raste leicht und er japste nach Luft. Aus der Ecke konnte man ein Kichern hören, welches von Uruha herrührte. Aoi ignorierte ihn und sah stattdessen zu denjenigen, welcher ihn geweckt hatte. Es war Reita. Wie üblich überhaupt nicht beeindruckt oder sonstiges, zog er eine Augenbraue hoch und stand auf. Seine Schritte führten aus dem gemeinsamen Schlafraum. Er hatte nur eine Shorts an. Aoi hatte eine Shorts und ein T-Shirt an. Er schaute Reita noch kurz nach und hatte sich wieder beruhigt. Seine Hände wanderten über sein Gesicht.
~So was schon am frühen Morgen…~, dachte er.
Uruha war gerade dabei sich umzuziehen und hatte eine kurze Hose und ein lockeres T-Shirt an. Er drehte sich dann zu Aoi.
>>Alles ok?<<
Aoi hatte leicht den Kopf gesenkt und die Hände weiterhin vor dem Gesicht, die Knie angezogen. Er wedelte leicht mit der rechten Hand.
>>Hai… Hai… Alles ok.<<
Uruha schaute noch kurz zu ihm, zuckte die Schulter und ging dann nach draußen. Aoi richtete sich so langsam auf und streckte sich. Er blinzelte nach draußen. Die Uhr an der Wand zeigte sechs Uhr morgens. Aoi rieb sich paar Mal die Augen. Vielleicht träumte er noch. Nein… Es war punkt sechs Uhr morgens. Er runzelte die Stirn und ging aus dem Zimmer und dann ein paar Stufen nach unten ins Wohnzimmer und dann in die Küche, wo alle anderen schon waren. Ruki hatte den Kopf auf seinem noch leeren Teller liegen und schlief vor sich hin, Kai wuselte in der Küche hinter der Theke hin und her und wurde ständig von Reita angemeckert und angemault. Als Aoi in der Türe stand drückte sich Uruha an ihm vorbei, welcher grad noch im Bad war und nahm platz. Murrend und knurrend setzte sich Reita endlich, als Kai ihn schon paar Mal versucht hatte zu verscheuchen. Am besten man redet ihn heute nicht mehr an, so sah er aus. Kai war dem entsprechend auch schon wieder schlecht gelaunt und meinte nur so neben zu:
>>Auch schon wach?<<
Er sprach damit zu Aoi, welcher mal lieber nichts sagte und nur nickte. Der Frühstückstisch in der Küche war schon gedeckt und Kai brachte gerade noch die Brötchen. Aoi setzte sich dann an seinen Platz neben Reita auf die Bank. Ruki, Kai und Uruha saßen auf Stühlen. Erdrückendes Schweigen herrschte. Kai weckte Ruki dann unsanft.
>>Jetzt esse endlich!<<
Gefährlich schwang Kai das scharfe spitze Messer und schneidete sich dann eine Semmel auf. Wenn Kai immer einen Kochlöffel oder ein Messer so hin und her schwingt, dann sollte man ihn niemals ansprechen. Das zeigt von seiner schlechten Laune. Das Frühstück verlief ziemlich ruhig. Als Reita fertig war, sprang er gleich auf und verschwand. Das einigste was man noch hören konnte, war die zuknallende Haustüre und das Geräusch von seinem Motorrad. Nachdem Kai was im Magen hatte wagte Aoi ihn anzusprechen.
>>Eetto… Sag mal… Warum müssen wir an einem Samstag schon um sechs aufstehen?<<
Kai reagierte erst gar nicht und schaute dann Aoi nur an. Ruki hatte den Kopf abgestützt und drohte schon wieder einzuschlafen. Uruha schaute gespannt zu Kai.
>>Nun…<<
Gespannt auf mehr, beugten sich Aoi und Uruha noch mehr zu Kai, um auch ja jedes Wort zu vernehmen.
>>…einfach so!<<
Uruha zog eine Augenbraue hoch, Aoi legte die Stirn in Falten und Kai stand dann auf, um den Tisch abzuräumen. Vorsorglich erinnerte er die Beiden an die üblichen Küchenregeln.
>>Keiner setzt einen Fuß über die Grenze!! Nicht mal wenn es brennt!<<
Schulterzuckend und fragend schauen, sahen sich Aoi und Uruha nur an. Dann war es wieder still und das leichte Schnarchen von Ruki war zu hören. Uruha lehnte sich zurück und Aoi stand seufzend auf, um sich umzuziehen. Als er gerade durch die Türe ging hörte er noch Kais Worte.
>>Gehe bloß nicht wieder schlafen!<<
Aoi ging weiter und seufzte. Für Kai aber nicht bemerkbar. Aoi schüttelte leicht den Kopf.
>>Hmmm…<<
~Was hat den denn wieder gestochen?!~
Seine Schritte führten in ins Schlafzimmer, wo er dann am Fenster verharrte und nach draußen blickte. Mittlerweile war es schon sieben Uhr.
~Irgendwie ist dieser Tag komisch… Obwohl er doch normal ist…~
Aois Gedanken kreisten in seinem Kopf hin und her. Erst als nach fünfzehn Minuten Uruha rein kam, wachte Aoi aus seinen Gedanken auf.
>>Hast du wirklich nichts?<<
Uruha sah Aoi leicht besorgt an. Aoi drehte sich zu ihm und lehnte sich an die Fensterbank.
>>Was soll ich schon haben?<<
Er lächelte leicht und Uruha nickte.
>>Ich gehe dann auch mal. Wollte noch in die Stadt. Magst du mit?<<
Aoi schüttelte den Kopf.
>>Eetto… Ne heute nicht.<<
>>Ist gut.<<
Uruha holte noch seinen Helm und war dann verschwunden. Aoi schaute abermals gedankenverloren aus dem Fenster. Irgendwann erwachte er abermals. So langsam war es halb acht. Seufzend holte er saubere Wäsche und ein Duschhandtuch und ging wieder die Treppen runter ins Wohnzimmer und dann ins Bad, welches sich neben der Küche befand. Es war ein ziemlich großes Bad mit einer großen Badewanne und Dusche. Aoi legte die saubere Wäsche und das Handtuch zur Seite und richtete sich bisschen, nachdem er die Dusche angestellt hatte, damit es hier schön dämpfig und warm wird. Dann zog er seine Kleidung aus und stellte sich unter die Dusche.
Mittlerweile hatte Kai das benützte Geschirr in die Spülmaschine verräumt und die restlichen Lebensmittel im Kühlschrank verstaut. Zufrieden mit sich und seiner Arbeit rieb er die Hände aneinander und nickte. Er streckte sich kurz und ging dann raus zum Briefkasten und holte die Zeitung. Kai blinzelte der Sonne entgegen und lächelt.
>>Wie schön…<<
Es war gerade Sommer und die Temperaturen waren jetzt schon ziemlich hoch. Als er wieder im Haus war, machte er es sich im Wohnzimmer auf dem Sessel bequem und vertiefte sich in die Zeitung. Den Sportteil legte er gleich raus und beiseite. Das war nichts mehr für ihn. Ruki hatte dann auch langsam am Tisch ausgeschlafen und erhob sich. Kai schaute kurz auf.
>>Sieh an wer da kommt…<<
Ruki kratzt sich verwirrt am Kopf und schaut hinter sich.
>>Hä??<<
Kai seufzt und steckt seine Nase in die Zeitung. Ruki zuckt die Schultern.
>>Kapier ich nicht…<<
Dann holt er einen Schlüssel und sagte noch etwas flüchtig zu Kai, als er nach draußen ging.
>>Bin dann wieder bei meiner Freundin, kann sein ich komm heut Abend nimmer…<<
Kai nickte.
>>Hai…hai.<<
Dann war Ruki weg.
Aoi war gerade damit beschäftig sich den Schaum aus den Haaren zu waschen, als er dann irgendwie wieder mit den Gedanken woanders war. Nachdem der Schaum aus den Haaren und vom Köper war, drehte er sich mit dem Gesicht zur Wand und lehnte sich, mit den Handflächen an die Wand, daran. Das Wasser prasselte auf ihm und an ihm entlang.
Kai blätterte die Zeitung um, als sich die Haustüre hinter ihm öffnet. Er reagierte nicht. Als ahnte er schon wer gerade gekommen war. Reita schloss hinter sich die Türe und ließ seinen Blick hin- und herschweifen. Als er kurz zu Kai schaute, zog er seine Augenbraue bisschen zusammen und bewegte sich Richtung Bad. Dann war er dort drin verschwunden. Aoi stand unverändert unter der Dusche und bekam nichts mit. Erst als sich hinter im die Duschtüre öffnet drehte er sich um und zog scharf die Luft ein. Er starrt zu Reita und Reita starrt zurück. Doch er starrt erstmal auf was anderes, als auf Aois Gesicht. Erst dann sah er zu Aoi hoch.
>>Eetto…<<
Aus einer Art Reaktion wollte sich Aoi versuchen unter dem Wasser zu verschrecken. Reita macht die Türe zu und ging mit zügigen Schritten aus dem Bad und wieder nach draußen. Kai schaute kurz hinter seiner Zeitung hervor.
>>Eetto…?<<
~Hat der ein Gespenst im Bad gesehen?~
Doch Reita war schon wieder nach draußen verschwunden und brauste mit seinem Motorrad davon. Zehn Minuten später kam Aoi aus dem Bad. Er war nur mit einer Boxershorts bekleidet und hatte ein Handtuch über dem Kopf hängen. Kai erhob abermals den Blick hinter seiner Zeitung hervor. Schaute fragend zu Aoi und ihm nach, da Aoi Kai nicht bemerkt hatte. Kai machte aber auch keine Anstalten bemerkt zu werden. Er zog eine Augenbraue hoch und zuckte kurz mit den Schultern, ehe er sich wieder der Zeitung widmete.
~Was soll ich mir Gedanken machen?~
Aoi zog sich im Schlafzimmer ganz an und hockte sich dann an die Wand. Er hatte die Beine herangezogen und die Arme darum gelegt. Erst als Kai mit der Zeitung fertig war, bekam Aoi Besucht. Kai kam ins Zimmer und hatte Aoi nicht gleich gesehen. Blickte aber dann zu ihm.
>>Ee… Gehst du nicht raus?<<
Aoi schaut auf.
>>Nö…<<
>>Und warum nicht?<<
Aoi zuckte nur mit den Schultern. Kai ging wären dessen zu seinem Schrank.
>>Wolltest du heute nicht in die Stadt?<<
>>Kann schon sein…<<, flüsterte Aoi leise.
>>Und warum bist du nicht mit Uruha mit?<<
Kai hatte seinen Kopf schon im Schrank und kramte darin rum. Als er dann ein ärmelloses Oberteil gefunden hatte, schaute er wieder zu Aoi.
>>Hm?<<
>>Hai… Hab mich aber anders entschieden.<<
>>Und warum?<<
Aoi seufzt leicht.
~Immer ist er so neugierig und dann wundert er, warum man sauer ist. Er hätte Polizist werden sollen~
>>Na?<<
Aoi stand auf.
>>Ich glaub ich geh doch raus…<<
Kai lächelt wie ein Vater zu seinem Sohn, der jenem grad einen supertollen Tipp gegeben hätte.
>>Hai tu das. Dann kannst du ja auch gleich noch was aus dem Supermarkt mitbringen.<<
Aoi hätte sich selber treten können. Kai hat die Angewohnheit, die anderen immer auf so eine Weise reinzulegen. Was würde er jetzt geben um bei Uruha zu sein. Leicht geknickt schleppte er sich hinter Kai her.
>>Das ist die Liste und hier das Geld. Viel Spaß!<<
Kai schmunzelte und drückte Aoi die Sachen in die Hand. Dann schob er ihn aus dem Haus und machte die Türe zu. So langsam machte er sich daran das Haus zu putzen.
~Endlich ruhe…~
_________________ "Gugg nicht so!" ~ "Wie soll ich den sonst guggen?" ~ "Anderst!"
Zuletzt bearbeitet von Sasalein am 20/1/2008, 16:25, insgesamt einmal bearbeitet
Aoi schlenderte zur Bushaltestelle und wartete dort. Nach einer Weile kam der Bus und er fuhr in die Stadt, die nicht sehr weit weg war. Dann machte er sich auf den Weg zum Supermarkt. Aoi bog gerade um die Ecke, als er fast mit Uruha zusammengestoßen wäre. Beide zuckten zusammen.
>>Wow….<<, lies Uruha von sich hören und legte eine Hand an sein Herz.
Aoi legte kurz eine Hand auf den Kopf.
>>Gomen…<<
>>Schon gut… Du bist ja jetzt doch hier.<<
Uruha musterte kurz Aoi und muss dann schmunzeln.
>>Er hat dich reingelegt stimmt’s?<<
Er muss sich das Lachen verkneifen.
>>Hai, hai… Hat er…<<
Doch auch Aoi musste dann schmunzeln.
>>Kannst ja gerne mitkommen.<<
Uruha schien es grad plötzlich eilig zu haben und klopfte Aoi beim Vorbeigehen auf die Schulter.
>>Ich muss dringend weg. Mach du das mal schön.<<
Schon war er weg und Aoi seufzt.
~Mist, mist, mist!~
Er schmollte kurz vor sich hin. Es dauerte ewig im Supermarkt. Bis Aoi da endlich draußen war, schlug die Stadtkirchenuhr schon Mittag. Aoi schaffte es gerade noch vollgepackt den Bus zu erreichen und fuhr wieder nach Hause. Als er ankam musste er doch tatsächlich zweimal raus, um alle Einkäufe in die Küche zu tragen. Kais Augen schimmerten begeistert und er erledigte dann den Rest. Abgehetzt und kaputt von der Hitze sank er auf dem Stuhl am Esstisch zusammen.
>>Man ist das heiß!<<
Kai huschte ein Grinsen über die Lippen.
>>Tja… Hab euch doch eigentlich alle früh genug geweckt.<<
>>Ee?<<
Aoi schaute zu Kai, welcher ihm was zu Trinken brachte. Doch er antwortete nicht darauf, denn Kai verscheuchte Aoi schnell wieder, weil er ja jetzt kochen wollte. Ganz schnell schnappte er sein Glas und machte sich aus dem Staub. Im Wohnzimmer überlegte er sich, was er jetzt machen sollte und entschloss sich so lange in die Sonne zu liegen. Aoi zog sich bis auf die kurze Hose aus und ging in den Garten. Dort ging er zum Pool und legte sich auf eine Liege, ließ sich sonnen und trank neben zu von dem Wasser. Kurz darauf hörte er ein Motorrad. Sofort flitzten die Bilder vom Geschehen unter der Dusche in seinem Kopf hin und her und er drehte sich langsam um. Es war aber Uruha und Aoi atmete irgendwie erleichtert auf, als er ihn sah.
>>Na? Schon zurück?<<
Uruha ging auf Aoi zu, welcher gerade noch schluckte.
>>Hai. Warum kommst du erst jetzt?<<
Uruha schüttelte leicht den Kopf und zuckte mit den Schultern.
>>Hatten wir eine bestimmte Zeit ausgemacht?<<
Aoi schaut fragend und Uruha musste leicht lachen.
>>Schon gut…<<
Er setzte sich neben Aoi und zog sich ebenfalls bis zur Hose aus.
>>Ist das heiß! Ich glaub ich gehe gleich ein…<<
Nach einer Weile stand Uruha auf, packte seine Sachen und ging rein.
>>Zu warm... Ich bin dann drinnen.<<
Aoi nickte und trank den letzten Schluck. Musste nochmals an die Situation im Bad denken. Warum es ihn jetzt plötzlich so beschäftigt? Er verstand es selber nicht und zuckte dann zusammen, als er abermals ein Motorrad hörte. Diesmal war es Reita. Schnell versteckte sich Aoi und huschte über die Terrasse ins Haus. Er Zog sich wieder sein T-Shirt über und ging in die Küche.
>>Kommt Ruki nicht?<<
Uruha saß schon am Tisch und Kai traf die letzten Vorbereitungen vor dem Essen.
>>Iie… Er ist wieder bei seiner Freundin.<<
>>Ah so…<<
Uruha deckte dann noch schnell den Tisch und Reita betrat den Raum. Aoi zuckte innerlich und er versuchte die ganze Zeit Reita nicht anzusehen. Zum Glück saß er nicht gegenüber von ihm. Da wäre es nämlich mehr aufgefallen. So saß er nur neben ihm und er schaute bisschen auf den Teller oder Boden. Sein Herz klopfte leicht wild. Er biss sich auf die Zunge und musste sich zusammenreisen. Als alle schon fertig mit dem Essen waren rutschte er ungeduldig auf der Bank hin und her. Sprang dann als Erster auf, nachdem Kai sie gehen lies und war im Wohnzimmer verschwunden. Kurz riskierte er einen Blick und bemerkte, dass Reita keine Anstalten machte ihn anzusehen oder überhaupt zu beachten. Irgendwie meinte er einen Stich zu spüren und wurde etwas traurig. Langsam führten seine Schritte in den Keller und er klimperte auf seiner Gitarre rum.
Kai räumte den Tisch mit Uruha ab. Uruha ging danach ins Wohnzimmer und las ein Buch. Reita blieb wie angewachsen an seinem Platz sitzen und rührte keinen Muskel.
>>Reita?<<
Kai wedelte mit der Hand vor seinen Augen hin und her. Plötzlich packte Reita sein Handgelenk und hob es fest. Kai kniff die Augen zusammen.
>>Aua!! Du tust mir weh!<<
Reita hob langsam den Blick und sah leicht finster zu Kai.
>>Lass mich los Mensch!!<<
Uruha bekam das mit und tauchte dann in der Küche auf.
>>Reita?!<<
Reitas Blick wanderte ebenso langsam zu Uruha, sah in seine Augen und löste dann den Griff um Kais Handgelenk. Er stand auf und verließ die Küche.
>>Hey!<<, rief Kai. >>Was sollte das jetzt?!<<
Kai wollte schon hinter Reita her, doch Uruha versperrte ihm mit seinem Arm den Weg.
>>Iie… Lass ihn.<<
Kai sah zu Uruha.
>>Aber…<<
Uruha schüttelte den Kopf.
>>Typischer Reitaanfall… Oder so…<<
Kai sah Uruha nur an, als wäre der durchgeknallt.
Aoi spielte weiterhin auf seiner Gitarre vor sich her und bemerkte nicht, dass noch jemand in den Keller kam. Er saß auf Kais Hocker und mit dem Rücken leicht zum Eingang vom Keller. Wenn man Aoi so beobachtete, merkte man leicht, dass er sich im Moment der Musik total hingegeben hatte. Aoi hatte das Gefühl irgendwo anders zu sein. Erst als eine Hand sich über seine Schulter legte hörte er schlagartig auf zu spielen und knallte vor Schreck von dem Hocker auf den Boden. Die Gitarre an sich gepresst und geklammert lag er halb auf dem Rücken und lehnte halb an der Wand. Er schaute zu dem Übeltäter hoch und merkte, dass es ihm irgendwie leicht unangenehm warm wird. Reita zog eine Augenbraue hoch und sah zu ihm herab.
>>Ist was?<<
Aoi schaut weiter zu ihm hoch und umklammerte seine Gitarre noch mehr. Reita schaute weiterhin zu ihm runter.
>>Willst du nicht aufstehen?<<
Aoi rührte immer noch keinen Muskel. Reita seufzt.
>>Du zerquetscht ja deine Gitarre noch…<<
Reita verlor langsam die Geduld und drehte sich um. Er wollte gehen, als Aoi sich schnell aufrappelt und die Gitarre an die Wand lehnte.
>>Halt…<<
Er biss sich auf die Unterlippe und war selbst überrascht, dass er Reita aufhielt. Jener drehte sich um und zog beide Augenbrauen hoch.
>>Hai?<<
Aoi kaut sich noch etwas mehr auf der Unterlippe herum und Reita sprach das Wort etwas langsamer.
>>H-a-i?<<
Aoi fühlt sich wie festgefroren. Aber gleichzeitig auch peinlich. Reita macht kurzen Prozess und verschwand aus dem Keller. Als die Türe zuviel, senkte Aoi den Blick und klatschte sich die Hände ins Gesicht.
~Was ist jetzt schon wieder los?!~
Irgendwie verzweifelt und kraftlos sank er auf die Knie und presste die Handflächen weiterhin aufs Gesicht, welches sich sehr warm anfühlt.
Uruha blickte hinter seinem Buch hervor, als Reita nach einigen Minuten wieder kam.
>>Schon fertig?<<
Reita knurrt leicht und lümmelte sich dann in den Sessel. Uruha widmete sich dem Buch wieder. Kai war gerade damit beschäftigt Wäsche auf der Terrasse aufzuhängen und kam gerade rein. Erblickte Reita.
>>Schon fertig?<<
Reita knurrte etwas lauter und warf Kai einen bösen Blick zu. Dieser verdrehte nur die Augen und ging in den Waschraum um eine neue Ladung zu holen. So langsam verstrich die Zeit. Reita hielt eines seiner üblichen Frustschläfchen im Sessel, Kai blätterte in einem Magazin rum und Uruha goss die Blumen im Haus. Als das Telefon klingelte, wachte Reita davon auf und schrie rum.
>>Ruhe!!!<<
Kai sah ihn unverständlich an und ging dann ran. Uruha kam wieder.
>>Was schreist du so?<<
Reita antwortete nicht und Kai legte auf.
>>Das war Ruki. Er wird bei seiner Freundin bleiben, weiß aber nicht für wie lange. Er schätzt mal so eine Woche.<<
Reita schaute zur Seite und Uruha nickte.
>>Wo bleibt Aoi?<<
Kai und Uruha sahen zu Reita, welcher gar nicht reagierte.
>>Reita?<<
Uruha ging zu ihm.
>>Hat er gesagt, wann er aufhören will zu üben?<<
Reita zuckte herum.
>>Eetto?<<
>>Ob Aoi sagte, wann er fertig mit üben ist?<<
Reita zuckte mit den Schultern.
>>Iie.<<
>>Ich geh mal fragen.<<, meinte Kai und ging in den Keller.
Aoi saß im Moment am Fenster und schaute in den dunklen Kellerschacht. Kai räusperte sich und Aoi drehte sich um.
>>Ee?<<
>>Es gibt bald was zum Essen. Willst du nicht hoch?<<, wollte Kai wissen.
>>Ok…<<
Aoi kam dann hinter Kai hoch und später gab es dann auch was zu Essen. Irgendwann war es dunkel und alle müde. Jeder zog sich um und legte sich schlafen. Aber Aoi konnte einfach nicht einschlafen. Er beschloss dann einfach wieder duschen zu gehen. Es war gerade mal nach zwei Uhr, doch das störte ihn nicht. Leise schlich er sich aus dem Zimmer und verschwand in der Dusche. Diesmal bestand er darauf kaltes Wasser zu benutzen. Er stellte sich nur drunter und ließ es auf sich runterprasseln. Auf einemmal wird er von hinten an den Hüften gepackt. Er zuckt herum und fuchtelt mit den Armen durch die Luft. Er wollte schreien, doch das ging nicht, als ihm eine Hand über den Mund gelegt wurde. Aoi wurde zudem noch an die Wand gepresst mit dem Rücken. Die andere Hand, welche noch an seiner Hüfte war, drückt nun an seinem Bauch. So langsam klärt sich sein Blick und er sieht Reita. Sofort zappelt er wieder und sein Herz rast. Irgendwie hat er jetzt Angst. Reita presst seine Hände etwas stärker an ihm, dass es ihm schon leicht etwas weh tut und er dann doch aufhört zu zappeln. Reita sah in seine Augen.
>>Beruhig dich! Ich tu dir doch nichts… Was hast du denn nur?<<
Aoi steht einfach da und schaut weiter zu Reita. Er kann in Aois Augen sehen, dass er etwas Angst hat und streichelt dann über seinen Kopf. Drückt ihn dann plötzlich an sich.
>>Ssssccchhhh…<<
Aoi ist unfähig was zu machen. Im Moment ist er sich nicht sicher, ob er wach ist oder träumt. Reita lehnt leicht seinen Kopf an den von Aoi und schließt die Augen. Aois Arme baumeln an seinem Körper. Nur der Kopf lehnt an Reitas Schulter-Brust-Bereich. Er beginnt dann leicht Aois Kopf zu kraulen und legt den anderen Arm um seine Hüfte. Aoi zuckt leicht, als sein Körper mehr von Reitas berührt. Reita flüstert in sein Ohr.
>>Dein Herz rast ja…<<
Reitas Atem streichelte an Aois Ohr und Hals entlang. Ganz behutsam stupst Reita an Aois Ohr und leckt dann ganz leicht am Hals entlang. Aoi löst sich erwachend und zuckend von ihm und drückt sich an die Wand. Hebt eine Hand an die Stelle, wo Reita ihn gerade geleckt hatte.
>>Was…?<<
Reita schaut zu ihm, sagt aber nichts. Er macht einen Versuch ihn nochmals in den Arm zu nehmen, aber Aoi zuckt zurück. Reita seufzt und hat seinen üblichen ungeduldigen Blick drauf. Dann ist er wieder verschwunden. Aoi ist total durcheinander. Weiß nicht was das jetzt sollte und sinkt zusammen. Es dauert bis Aoi wieder in seinem Futon lag und dann doch eingeschlafen war.
(danke)
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Alter: 18
Anmeldungsdatum: 11.10.2007
Beiträge: 1600
Wohnort: Tokio
*gerade erst gesehn hat*Uiiii Aoi hat Angst vor Rei?O.o
Rei...das ist geil xD Aber vielleicht sollte er nicht so..."schnell"machen xD*the GazettE FFs liebt*
Steffi bist ja die Expertin für sowas wa?^O^
Am nächsten Morgen wird Aoi von den Sonnenstrahlen geweckt, die über sein Gesicht streicheln. Langsam öffnet er die Augen und blinzelt jener entgegen. Es dauert bis er wach ist und aufschreckt. Er schaut um sich. Keiner da. Die anderen müssen wohl schon auf sein. Seufzend lässt er sich zurück fallen und legt einen Arm über seine Stirn. Da erinnert er sich an die Nacht.
~Warum hat er das gemacht?~
Diese Frage quält ihn langsam. Draußen hörte er dann plötzlich Stimmen und er krabbelte zur Türe. Aoi lehnte sich an die Wand und saß auf dem Boden. Es waren die Stimmen von Kai und Reita. Kai war mal wieder damit beschäftigt Reita einen Vortrag zu halten. An Reitas Knurren konnte man erkennen, wie sehr es ihm doch missfiel. Dann öffnete sich die Schlafzimmertüre und Reita steckte den Kopf hinein. Er blickte umher und erst später sah er den zusammengezuckten Aoi, der links von Reita auf dem Boden hockte. Mit einem Grummeln und zu Schlitzen verzogenen Augen schloss er die Türe wieder und war weg. Aoi hatte sich gerade hochgerappelt, als abermals die Türe aufging und Kai den Kopf reinsteckte. Er blickte zu Aoi und seufzte nur, dann war er auch weg. Einige Sekunden schaute Aoi noch zur Türe und zuckte mit den Schultern.
~Was jetzt bloß wieder los ist?~
Er gähnte leicht und ging dann langsam auf sein Futon zu. Da wurde die Türe schon wieder aufgerissen und schnell geschlossen. Aoi fuhr herum und konnte noch beobachten, wie eine Hand von innen die Türe abschloss. Reita stürmte mit schnellem Schritt auf Aoi zu, welcher ängstlich große Augen bekommen hatte. Reita packte ihn an den Hand gelenken und stürmte weiter. Drückte ihn so schnell und stark in Richtung Wand, dass es Aoi weh tat.
>>Hör auf!<<
Reita umfasste Aois Handgelenke etwas stärker und drückte die Arme von ihm hoch und ebenfalls an die Wand.
>>Du tust mir weh!<<
Doch je mehr Aoi sich versuchte zu währen, desto stärker packte Reita zu. Aois Herz klopfte schnell, aber eher aus Angst.
~Was ist bloß in Reita gefahren?~
>>Lass mich endlich los Reita!<<
Reitas Nase mit dem Nasenband darüber berührte fast Aois Nase und er blickte finster drein.
>>Kannst du mal deine Klappe halten?!!<<
Aoi erstarrte und hörte auf sich zu währen. Gerade eben wurde er fast von Reita angeschrienen. Minimal zitternd sah Aoi zu Reita und sein Herz klopfte immer noch wild umher. Reitas Kopf kam immer näher und näher. Unfähig sich zu bewegen atmete Aoi etwas lauter, als dann Reitas Zunge seinen Hals berührte und daran leckte, begann er sich wieder wie ein Fisch zu winden. Reita drückte noch einmal feste seine Handgelenke und ließ ihn los. Aoi knallte auf den Boden und hörte nur noch wie die Türe wütend zugeschlagen wurde. Danach folgten Kais Worte.
>>Bist du jetzt ganz irre geworden?!<<
Das übliche Streiten der beiden nahm seinen Lauf und wurde für Sekunden, da wieder jemand ins Schlafzimmer kam, lauter. Uruha sah das Häufchen Aoi an der Wand kauern und ging dann zu ihm.
>>Du bist so komisch geworden…<<
Aoi sah zu ihm hoch und Uruha kniete sich dann zu ihm.
>>Willst du nicht sagen was los ist?<<
Aoi schwieg ne Weile, ehe er was sagte.
>>Ich weiß nicht was los ist. Da musst du Reita fragen… Der ist doch so komisch geworden.<<
>>Eetto… Hai…<<
Aoi zog seine Beine an sich und legte die Arme drum. Er war wie üblich nur in Shorts gekleidet. Uruha war schon richtig angezogen. Er setzte sich dann neben ihn.
>>Ich kapiere auch nicht. Reita hat irgendwas, aber er sagt ja nie was. Stattdessen knurrt und mault er nur rum.<<
Aoi drehte den Kopf leicht zu Uruha und lauschte seinen Worten. Nachdenklich blickte Uruha nach vorne auf den Boden.
>>Nie sagt er was… Ganz selten wenn er redet. Die Interviews mal nicht mitgezählt. Nach einem Interview ist er ja sowieso immer komisch drauf. Liegt wohl daran, dass er mehr als ein Knurren von sich geben musste.<<
Aoi zuckte nur die Schultern und Uruha stand auf.
>>Ach ja… Kommst du frühstücken?<<
>>Klar… Ich hab Hunger.<<
Meinte Aoi und lächelt wieder. Neben zu reibt er sich den Bauch. Uruha schmunzelte und ging schon mal vor. So langsam zog sich Aoi an und machte sich dann auf den Weg zur Küche. Doch kaum hatte er einen Fuß aus dem Zimmer getan, als er schon wieder gepackt wurde.
>>Kannst du mir mal sagen was du hast?!<<, wollte Aoi wissen.
So langsam nervt dieses Verhalten von Reita.
>>Das nervt langsam und du tust mir schon wieder WEH!<<
Aoi funkelt Reita leicht böse an, welcher sich davon nicht abschrecken lies. Er hauchte stattdessen in sein Ohr.
>>Du machst mich noch wahnsinnig weißt du das?!<<
Aoi schaute verwirrt drein und löste sich aus seinem Griff.
>>Ich glaub eher machst du Kai verrückt mit deinem sonderbaren Benehmen. Ich geh jetzt essen!<<
Dann verschwindet Aoi und setzt sich zu den anderen. Reitas Platz war leer und blieb auch leer. Man konnte nur eine Türe hören und ein Motorrad. Kai umklammerte gefährlich sein Messer.
>>Irgendwann zerreise ich ihn noch!<<
Danach verlief das Frühstück schweigend. Wie das letzte mal. Uruha unterbrach dann.
>>Wann kommt Ruki wieder?<<
Kai zuckte nur mit den Schultern und Uruha schluckte noch den Bissen.
>>Wir haben doch nächste Woche ein Konzert, da sollten wir schon noch was tun.<<
Kai war fertig und legte das Besteck beiseite.
>>Hai.<<
Aoi trank gerade noch vom Saft.
>>Ich denke du solltest ihn anrufen.<<
Er sah dabei zu Kai.
>>Er wird’s am Ende wieder vergessen haben…<<
Kai seufzt schwer auf und Uruha muss leicht kichern.
>>Das ist wohl alles nicht so leicht mit uns was?<<
Kai seufzt lauter.
>>Hai… Hai…<<
Uruha legte den Kopf etwas schief.
>>Kopf hoch… Das wird sich wieder legen. Kennst doch Reita. Nichts hebt lange bei ihm.<<
Doch, als Reita die nächsten zwei Tage noch genauso komisch war, trommelte Kai alle zusammen.
>>Also wir hören!<<
Dabei sah er Reita scharf an. Alle saßen im Wohnzimmer. Ruki war mittlerweile auch wieder da. Er weiß ja nicht so recht um was es geht und würde am liebsten jetzt was anderes machen. Aufmerksam und abwartend schauen alle zu Reita, welcher leicht schmollend die Arme vor der Brust verschränkt hatte.
>>Was sollt ihr denn hören?<<
Kai zog eine Augenbraue hoch.
>>Das wirst du ja wohl am besten wissen.<<
>>Tja… Da gibt es aber nichts!<<
Reita blickte kurz zu Aoi, stand dann auf und ging davon. Kai hob ihn noch schnell am Arm fest.
>>Ich lass dich erst gehen…<<
>>Fass mich nicht an!!<<, zischte Reita und schnitt Kai das Wort ab.
Kai zuckte sogar ein Stückchen zurück. Man konnte eine Spannung spüren, die ziemlich unangenehm war. Reita funkelte Kai böse an, wie schon lange nicht mehr und verließ das Haus wie jeden Tag schon, wenn solch eine Situation aufgetreten war. Aoi und Uruha sahen fragend zu Kai hoch. Kai stand wie angewurzelt da und blickte auf die Haustüre, dann setzte er sich wieder und schwieg sich aus. Aoi und Uruha sahen sich an und zuckten die Schultern. Kurz darauf standen sie auf.
>>Wir gehen mal in den Park…<<, sagte Uruha.
Dann hörte man von draußen ein Motorrad. Aoi blickte aus dem Fenster neben der Türe und sah wie Reita davonbrauste.
~Hoffentlich macht er keinen Unfall…~
Uruha und Aoi gingen dann und ließen einen leicht verwirrten Kai zurück. Ruki hatte sich rausgehalten und so getan als wäre er nicht anwesend. Nun stand er auf und verschwand in dem kleinen Zimmer, was sie als Büro eingerichtet hatten. Es befand sich direkt neben dem Bad.
Aoi hatte seine Hände in den Hosentaschen und so schlenderten die beiden zum Park. Uruha hatte seine Sonnenbrille auf der Nase und Aoi hatte sie wie einen Haarreif auf den Kopf. Beide unterhielten sich und rätselten gemeinsam über Reitas Verhalten. Keiner kam auf einen grünen Zweig. Nach einigen Stunden setzten sie sich auf eine Parkbank und schwiegen dann. Die Sonne erhitzte erdrückend die Luft. Die Vögel zwitscherten und der liebliche Duft eines Sakurabaumes stieg in die Nase. Es war allgemein genießerisch friedlich und ruhig hier. Der Park war immer der beste Ort um sich auszuspannen und den Stress oder Ärger hinter sich zu lassen. Uruha hatte die Augen geschlossen und Aoi beobachtete den See. Keiner von beiden bemerkte, dass sie beobachtet wurden. Erst als Aoi am Arm gepackt wurde und von der Bank gezogen wurde zuckten beide herum.
>>Was soll das schon wieder?!<<, fragte Aoi.
Uruha runzelte nur die Stirn und blickte zu Reita. Reita beachtete Uruha nicht.
>>Du kommst jetzt mit mir!<<
Aoi währte sich dagegen.
>>Was? Warum denn?<<
>>So halt.<<
Reita wollte ihn davonziehen und –schleifen. Doch Aoi währte sich.
>>Hey iie!! Lass mich los Reita!<<
>>Nö!<<
Uruha stand auf und wollte Aoi helfen.
>>Hast du sie noch alle? Was ist bloß los mit dir?!<<
Doch Reita schupste Uruha unsanft auf die Bank zurück und schleifte ebenso unsanft Aoi mit sich und verschwand. Uruha brauchte eine Weile um das zu verarbeiten und rannte dann schnell nach Hause. Er riss die Türe auf.
>>Reita hat Aoi entführt!!<<
Kai war in der Küche beschäftigt und Ruki kam gerade aus dem Bad. Er lachte.
>>Ha das war ein guter Witz.<<
Er musste sich die Tränen von den Augen wischen vor lachen.
>>Also so was hab ich ja noch nie gehört… Das war zu gut…<<
Lachend ging er wieder ins Büro. Kai kam mit besorgtem Blick zu Uruha.
>>Entführt??<<
Uruha nickte.
>>Hai.<<
Kai zog eine Augenbraue hoch und zeigte Uruha an, sich erstmal in der Küche zu setzen.
>>Entführt also? Meinst du nicht, dass es der etwas falsche Ausdruck ist?<<
>>Iie. Aoi wollte nicht und hat sich gewährt. Reita hat ihn einfach mitgenommen…<<
Kai überlegte kurz.
>>Entführt also… Eetto…<<
>>Haaaiii…. Wie oft noch.<<
>>Warum sollte Reita Aoi entführen?<<
Uruha zuckte ratlos die Schultern.
>>Woher soll ich das denn wissen man!<<
>>Ich glaube nicht, dass er ihn entführt hat. Jetzt beruhig dich erstmal.<<
Uruha wollte schon aufspringen, doch Kai drückte ihn sanft wieder auf den Stuhl.
>>Also von Reita kann man viel erwarten, aber so was nicht. Er entführt doch keinen und Aoi sowieso nicht. Bestimmt wollte er mal wieder Ärger machen und am Ende kommt doch nichts raus.<<
Uruha runzelt die Stirn.
~Was labert der da?~
>>Was?<<
Kai klopft aufmunternd seine Schulter.
>>Heute Abend sind sie dann wieder da. Jetzt denk nicht mehr daran.<<
>>Wenn du meinst…<<
Uruha zuckte abermals die Schultern und Kai nickte. Ruki erschien dann in der Küche.
>>Ich wollte nach neuen Sachen suchen…<<
Kai widmet sich wieder seiner Küche, was heißt, dass er zu nichts anderem Lust hat. Uruha sah zu Ruki hoch mit einem Fragenden Blick.
>>Haaii… Und weiter?<<
>>Naja… Magst du mit?<<
>>Wohin?<<
>>Na ins Büro…<<
Uruha verdrehte leicht die Augen.
>>Sag das doch gleich!<<
Er stand auf und folgte Ruki.
Gemeinsam verbrachten sie den Nachmittag vor dem PC und desingerten neue Kleidungsstücke. Irgendwann kam Kai wie ein nervöses Heft in das Büro gestürmt.
>>Sie sind nicht da!<<
Ruki und Uruha zuckten zusammen.
>>Wer ist nicht da?<<, sprachen sie gleichzeitig.
>>Aoi und Reita!<<
>>Du hast doch gesagt ich soll mir keine Sorgen machen.<<, meinte Uruha. >>Und ich solle nicht mehr daran denken.<<
Kai zuckte die Schultern und verschwand wider. Ruki sah fragend zu Uruha.
>>Was ist nur los?<<
>>Was weiß ich…<<
Pünktlich zum Abendessen erschien Aoi. Kaum hatte er das Haus betreten wurde er von den drei Fragenden mit hundert Fragen bombardiert.
>>Reita kommt später…<<
Mehr sagte er nicht, dann setzten sich alle an den Tisch und aßen.
>>Und?<<, wollte Kai wissen.
>>Was und?<<
Aoi sah fragend zu Kai.
>>Na… Was war heute?<<
>>Was soll schon gewesen sein?<<
>>Weiß ich nicht, deshalb frage ich ja.<<
>>Nichts…<<
Wie üblich räumten Kai und Uruha den Tisch ab. Aoi fühlte sich müde und legte sich diesmal schon früher ins Futon. Ruki, Uruha und Kai sahen sich fragend an und dann Aoi nach. Aoi kuschelte sich in das Futon und musste unweigerlich an das Geschehen von heute Nachmittag denken.
Reita schleifte ihn mit zu seinem Motorrad und Aoi zerrte immer noch an seinem Arm.
>>Was hast du vor? Wenn du mir das sagst, dann brauchst du mich doch nicht gleich so wegzerren. Du kannst doch ganz normal mit mir reden!<<
>>Ich sage nichts.<<
>>Und warum?<<
>>So halt!<<
Aoi verdrehte etwas genervt die Augen. Es war sinnlos Reita irgendwas zu fragen und sei es nur die Uhrzeit. Er merkte, dass er keine andere Chance hatte und stieg dann freiwillig hinter Reita auf die Maschine. Aoi legte die Arme um Reitas Hüfte zum Festhalten und dann brauste Reita auch schon los und kreuz und quer durch die Stadt. Total Ziellos. Irgendwann kamen die aus der Stadt raus und waren auf der Straße zum Strand. Aoi schaute aufmerksam umher.
>>Was wollen wir hier?<<
Doch Reita antwortete nicht. Vielleicht hatte er diesmal Aois Frage wirklich nicht gehört. Reita fuhr dann zielstrebig zu einem leeren und abgelegenen Teil des Strandes. Hier gab es haufenweise Felsen. Kein guter Platz um am Strand zu liegen. Er hielt dann an und wartete bis Aoi abgestiegen war. Er ging zum Strand. Einige Minuten später kam auch Reita und stellte sich neben ihn. Aoi blickte auf das Meer und der Wind spielte in den Haaren. Eine ganze Weile standen sie so da, als Reita Aoi abermals packte und mit sich schliff. Doch diesmal war er irgendwie etwas sanfter. Aoi sah fragend zu Reita.
>>Und jetzt?<<
Er bekam keine Antwort. Reita zog ihn mit zu den Felsen, packte ihn dann an den Schultern und drückte ihn an einen großen Felsen. Aoi legte den Kopf leicht schief.
>>Langsam verliere ich die Geduld! Was willst du von mir?!<<
Reita blickte in Aois Augen und schwieg erst eine kurze Zeit lang.
>>Dich…<<
Aoi zog eine Augenbraue hoch.
>>Was?<<
Die Blicke der beiden trafen sich. Reitas blick war feste und Zielsicher. Aois Blick hingegen durcheinander und nichtverstehend. Er versuchte gerade die Situation zu verstehen, als er dann plötzlich merkte, dass Reitas Atem so unheimlich nah war. Aoi zuckte etwas zusammen und drückte sich nun von alleine mehr an den Felsen, doch es half nichts.
>>W...wwa…waass…?<<
Aoi musste schlucken und brachte nichts mehr hervor. Eine Hand von Reita löste sich von Aoi Schulter und drückte sich auf seinen Bauch. Unverändert starrte Reita in Aois Augen. Aoi wurde so langsam nervös. Er wusste nicht was er jetzt davon halten soll.
>>Was…wird das???<<
Sein Körper zitterte leicht. Aoi sah jetzt, dass Reita einen Kussversuch startete und wand sich schnell aus seinem Griff, dann rannte er so schnell es ging davon. Reita machte keine Anstalten ihn wieder einzufangen. Aoi war im Moment so durcheinander, dass er kreuz und quer durch die ganze Stadt rannte und sich dann ein einsames Plätzchen suchte. Dort verharrte er bis zum Abendessen.
Es war so viel passiert, dass Aoi nun doch eingeschlafen war. Reita kam langsam nach Hause und musste sich erstmal wieder Kais Worte anhören.
>>Eins sag ich dir! Wenn du die ganze Zeit weiterhin so… So…<<
Kai fand keinen Ausdruck und wedelte mit der Hand durch die Luft.
>>…bist, dann…<<
Uruha ging dazwischen und hatte die Arme verschränkt.
>>Jetzt langt es aber! Ist ja nicht mehr auszuhalten.<<
Ruki war gerade dabei sich wieder aus dem Staub zu machen. Kai merkte es.
>>Wo willst du hin?!<<
>>Bin schon weg…<<, meinte Ruki flüchtig.
Dann war er verschwunden und Kai total genervt.
>>Ich glaub es ja nicht!!! Jetzt ist er schon wieder weg.<<
>>Kai!!!<<, meinte Uruha in lauter ernster Stimmlage. >>Jetzt reis dich zusammen!<<
Während nun Uruha und Kai in einem Wordgefecht versunken waren, ging Reita ins Schlafzimmer, holte eine Decke und Kissen und kam wieder raus. Er war leise, damit er Aoi nicht weckte. Uruha und Kai beobachteten Reita dabei, wie er es sich jetzt mit dem Bettzeug auf dem Sofa bequem machte.
>>Eetto…?<<, meinten die beiden.
>>Ich will mit dem nicht in einem Raum schlafen!<<, meinte Reita.
Er zeigte dabei auf Kai und legte sich dann schlafen. Beide seufzten und gingen dann auch endlich. Reita lag noch lange wach und starrte an die Decke. Eigentlich konnte er im Moment nicht mit Aoi in einem Raum schlafen. Doch so richtig wollte er es sich nicht eingestehen. So langsam schloss er seine Augen und ein Teil des Geschehens vom Nachmittag lief wie ein Film in seinem Kopf ab.
Reita hatte Aoi gerade so richtig im Griff und schaute ihn weiterhin an, als Aoi wiederholt wissen wollte, was er da tat. Reita starrte noch lange in Aois Augen und betrachtete dabei sein Gesicht. Reita legte dann eine Hand auf Aois Bauch und irgendwie genoss er dies. Er konnte seinen Atem spüren…wie sich der Bauch hob und senkte. Es bereitete ihm irgendwie ein schönes Gefühl ihn so zu berühren. Dabei nahm er gar nicht wahr, dass Aoi bisschen zitterte. Reitas Herz sprang unkontrolliert hin und her. Dabei bemerkte er auch nicht, dass er die ganze Zeit weiterhin in Aois Augen starrte und er wiederholt eine Frage an Reita richtete. Für Reita schien die Zeit stehengeblieben zu sein. Er konnte sogar an den Fingerspitzen seinen Pults pochen spüren. Von Reita unbemerkt senkte sich der Kopf immer weiter zu seinem und er wollte ihn nur zu gerne küssen. Seine Lippen formten entscheidende Worte.
>>Aishiteru…<<
Als Aoi sich auch schon losgerissen hatte und davon rannte. Genau in dem Moment, als sich Aois Körper von seiner Hand löste, spürte er ein unangenehmes Stechen in seinem Herzen. Erstarrt blieb er dort stehen und sah Aoi nach, bis er ihn nicht mehr sehen konnte. Dann lehnte er sich an einen Felsen und lies sich daran herabrutschen. Die Arme lässig über die angewinkelten Knie hängen starrte er in den groben Sand.
>>Aoi…<<, flüsterte er leise zu sich selbst.
Reita versteckte sich schnell, als plötzlich ein junges Pärchen zu diesem Ort kam, um den Sonnenuntergang später betrachten zu können. Er beobachtete sie kurz, wie sie sich in den Armen langen und küssten. Dann verschwand auch ehr und fuhr auf seinem Motorrad noch eine Ganze Weile umher. Immer in der nicht gemochten Hoffnung, zu Hause anzukommen, wenn Aoi schon längst schlief.
~Was hab ich nur getan?~
Diese Frage stellte er sich die ganze Zeit, bis er zu Hause ankam. Nachdem er das gemeinsame Schlafzimmer betreten hatte, merkte er zu seiner Überraschung, dass es doch nicht so schlimm war in einem Raum mit Aoi zu sein. Er schlich sich zu seinem Bettzeug entlang und betrachtete einige Minuten Aoi beim Schlafen.
~Wie süß er doch aussieht…~
Ganz leicht und vorsichtig streichelte er über Aois Wange und ging dann wieder raus.
Nun lag er auf dem Sofa und öffnete wieder die Augen. Er konnte einfach nicht schlafen. Schnaubend stand er auf und ging im Wohnzimmer auf und ab. Vielleicht wurde er ja durch die Bewegung müder. Doch was er machte, nichts half. Dann öffnete er die Terrassentüre und trat auf die mondbeschienene Terrasse. Er blinzelte dem Mond entgegen.
~Wie hell der Vollmond heute doch ist…~
Schon bald merkte Reita wie schwer seine Augenlieder wurden und er legte sich dann einfach in eine Liege und schlief dort ein. In dieser Nacht wachte Aoi schweißgebadet auf. Er japste nach Luft und setzte sich erstmal aufrecht hin. So langsam fasste er sich und stand auf. Er verspürte großen Durst. Vorsichtig und leise schlängelte er sich zwischen den anderen beiden entlang und aus dem Zimmer. Aoi huschte die Treppe herunter und stahl sich in die Küche. Dort holte er eine kleine Flasche Wasser und trank etwas davon. Erst als er wieder aus der Küche kam, sah er, dass sich jemand auf dem Sofa bequem gemacht hatte. Er runzelte die Stirn und versuchte sich daran zu erinnern, wie viele er im Schlafzimmer gesehen hatte.
~Zwei…~
Er strengte sich weiter an und dann traf es ihn wie ein Blitz.
~Reita!~
Leicht nervös sah er um sich und schaute im Keller, Büro und Dusche nach. Dann vernahm er von irgendwo her ein bekanntes Schnarchen und folgte jenem. Es führte ihn auf die Terrasse. Er leichtert atmete Aoi auf und musste leicht lächeln.
~Wie ein süßes kleines Kind…~
Aoi ging wieder rein, holte schnell die Decke und deckte Reita vorsichtig zu. Er wollte gerade wieder ins Haus treten, als Reita etwas vor sich hinnuschelte und sich auf die Seite drehte.
>>Aoi…<<
Aoi zuckte zusammen und drehte sich langsam um. Sein Herz wurde leicht, als er sah, dass Reita weiterhin feste und tief schlief. Mit etwas schneller pochendem Herzen nahm er noch mal einen Schluck aus der Plastikflasche und ging zurück in das Schlafzimmer. Er blinzelte dem Mond durch das Fenster entgegen.
~Wie hell er doch ist…~
Dann legte er sich wieder zurück in sein Futon. Aoi drehte sich auf die Seite und schlief mit einem sanften Lächeln ein.
(hier fehelr nicht beachten, war noch nicht überarbeitet)
_________________ "Gugg nicht so!" ~ "Wie soll ich den sonst guggen?" ~ "Anderst!"
Am nächsten Morgen wurden alle durch das Telefon geweckt. Aoi kugelte mit gequältem Gesichtsaudruck hin und her. Uruha saß aufrecht und alle Haare standen ab. Kai schleppte sich so langsam zum Telefon. Uruha wurde dann so langsam wach.
>>Eetto…?<<
Er hatte Aoi beobachtet der dann fragend zu Uruha aufsah.
>>Bauchschmerzen?<<, fragte Uruha.
Aoi musste gleich daran denken, wie Reitas Hand auf seinem Bauch lag und musste ihn betrachten. Dann merkte er Uruhas neugierige Blicke. Er schüttelte den Kopf.
>>Iie… Iie…<<
Er lächelt.
>>Ich bin nur noch so müde…<<
Uruha nickte und schaute auf die Uhr.
>>Elf Uhr ist ja auch so früh.<<
Aoi sah ihn mit hochgezogener Augenbraue an und dann begannen beide zu lachen. Kurz darauf kam Kai rein.
>>Was ist denn hier los?<<
>>Nichts.<<, sagten beide und lachten noch etwas weiter.
Kai scheuchte sie aber dann hoch und sie standen alle auf. Nachdem sie sich alle umgezogen hatten und Kai das Frühstück hergerichtet hatte viel allen auf, dass Reita noch fehlte.
>>Ich geh schon…<<, meinte Uruha.
Er betrat das Wohnzimmer und merkte erst jetzt, dass Reita nicht mehr auf dem Sofa lag.
>>Er ist nicht mehr da?!<<
>>Was?<<, fragte Aoi.
Er sprang auf und steuerte sogleich auf die Terrasse. Uruha sah ihm mit fragendem Blick nach.
>>Eetto… Reita hatte hier geschlafen.<<
Aoi zog die Luft scharf ein und hielt sie kurz an.
>>Ich war heut Nacht wach… Ich hatte durst…<<
Uruha nickte.
>>Und da war er wohl da draußen?<<
Aoi nickte und brachte die Zudecke rein. Kai empfing die beiden an der Küchentüre.
>>Wie er ist weg?<<
Beide nickten und Kai seufzte.
>>Wo er bloß hingegangen sein kann? Der raubt mir noch den letzten Nerv…<<
Das Frühstück verlief eigentlich wie immer, nur dass sich wirklich jeder Sorgen um Reita machte. Doch bald danach kam Reita wieder zurück. Kai klebte dann sofort an Reita, der noch gar nicht mal richtig in das Haus hineingegangen war.
>>Bist du bescheuert?!<<
Reita sah in stirnrunzelnd an.
>>Bitte was?!<<
Uruha sprang dann gleich hinterher.
>>Wow, wow Leute. Ganz ruhig.<<
Kai funkelte Reita bisschen wütend an und Er dann ebenso zurück. Uruha stand leicht hinter Kai. Reita wollte schon wieder zurückkeifen, als dann Uruha wieder eingriff.
>>Jetzt reicht es langsam. Kannst du ihn nicht verstehen? Wir haben und alle Sorgen gemacht! Du bist einfach so verschwunden und warst auch sonst so die ganze Woche so komisch drauf!<<
Reita zuckte nur desinteressiert die Schultern und Kai grummelte etwas. Aoi war aufgestanden und blickte zu den dreien. Langsam wurde es auch im zu bunt.
>>Jetzt hört halt auf…<<
Jeder blickte nun zu Aoi und so langsam kehrte Ruhe ein. Uruha zog Kai von Reita weg und erinnerte ihn daran, dass er doch eigentlich einkaufen wollte. Kai nickte und holte sich die Sachen zusammen die er so zum Einkaufen brauchte. So ging er dann los. Uruha und Aoi widmeten sich dem Frühstückstisch und verräumten mal alles. Reita machte es sich währenddessen auf dem Sofa bequem. Nachdem die anderen beiden mit ihrer Arbeit fertig waren nahmen sie bei Reita ebenfalls platz. Keiner sprach was. Eine bedrückende Stille breitete sich aus, bis Uruha das Wort ergriff.
>>Hm… Ruki hat noch nie seine Freundin uns vorgestellt…<<
Reita und Aoi blickten zu ihm.
>>Und?<<, fragte Reita.
>>Naja… Wäre halt schon interessant… Oder So…<<
Irgendwie bekam Uruha das Gefühl nicht los gerade was total planlosen erzählt zu haben. Abermals brach Schweigen aus. Uruha sah dann zu Aoi.
>>Eetto… Hast du jetzt eigentlich eine Freundin?<<
Aoi schüttelte den Kopf.
>>Das würdet ihr doch dann mitbekommen.<<
Aoi zog eine Augenbraue hoch und musterte Uruha.
>>Ruki ist doch dauernd weg, weil er doch bei seiner Freundin rumhängt.<<
Dann richtete Uruha die gleiche Frage an Reita. Beide sahen irgendwie gespannt zu ihm, da er wieder auf seine Antwort warten ließ.
>>Klar hab ich das!<<
Aoi zog die Stirn in Falten und spürte wie sein Herz den ursprünglichen Platz verließ. Uruha zog eine Augenbraue hoch.
>>Ah ja? Warum wissen wir nichts davon?<<
>>So halt!<<
Aoi ließ den Kopf leicht hängen.
~Wenn er eine hat… Warum macht er das mit mir dann?~
Aoi fühlt sich zutiefst verletzt und stand dann auf. Er versteckte sich hinter einem Lächeln.
>>Ich geh mal ein bisschen raus…<<
Uruha nickte und Reita reagierte erst gar nicht. Beide konnten noch sehen, dass er wohl in Richtung Park ging. Uruha wendete sich Reita wieder zu.
>>Du musst mal unbedingt deine Freundin uns vorstellen.<<
Reita sah Uruha finster an und knurrte.
>>Iie. Muss ich nicht!<<
Uruha setzte einen fragenden Blick auf und Reita ging dann auf die Terrasse. Uruha sah ihm noch nach.
~So ein Spinner!~
Reita schaute hin und her und suchte dann eine ruhige Ecke des Gartens aus. Plötzlich knallte es und er hatte eine Hand im Gesicht. Er taumelte etwas zurück, hob sich die Wange und sah dann dem Verursacher in die Augen. Es war Aoi, welcher wütend und traurig zu Reita sah.
>>Was…sollte das?<<, wollte Reita wissen.
Er war leicht überrascht über das handeln. Aoi ballte die Hände zu Fäusten.
>>Das weißt du ganz genau!<<
>>Nein weiß ich nicht!<<
Reita fasste sich so langsam wieder. Aois Augen funkeln bedrohlich.
>>Dann bist du blöd!<<
Reita zog eine Augenbraue hoch.
>>Ah… Und warum?<<
Aoi fand jetzt darauf keine antwortet und verpasste Reita auf die andere Seite eine Ohrfeige und rannte weg.
>>Ich hasse dich!!<<
Reita hob sich jetzt die andere Wange, welche noch etwas mehr glühte und musste irgendwie grinsen. Uruha trat an ihn heran.
>>Was hast du jetzt schon wieder angestellt?<<
Reita drehte den Kopf zu Uruha.
>>Nichts.<<
>>Und deshalb hasst er dich?<<
Kurzes Schweigen entstand, als Uruha seufzte.
>>Wenn du nie was sagst, wird es auch nicht besser.<<
>>Nicht dein Problem.<<
>>Oh doch. Das ist es, denn es scheint sich auf uns alle auszuwirken und das fördert ja wohl nicht den Zusammenhalt der Band oder?<<
Reita schnaufte.
>>Geht dich trotzdem nichts an!<<
Dann ging er davon. Uruha legte eine Hand an die Stirn und seufzte tief, dann ging er wieder rein. Nach einer Stunde kam Kai mit den Einkäufen zurück und Uruha half ihm beim Ausräumen.
Aoi war zum Strand gerannt und genau zu der Stelle, als Reita ihm sagte, dass er ihn liebe. Reita hatte den gleichen Weg eingeschlagen und traf dann bald auf Aoi.
>>Aoi…?<<
Aoi fuhr herum.
>>Lass mich!! Geh weg!!<<
Reita sah ihn nur an und ging weiter auf ihn zu. Aoi ging immer wieder zurück und irgendwann saß er so zu sagen in der Falle.
>>Hau ab! Lass mich in ruhe!!<<
Reita war nur noch einen Meter von Aoi entfernt, welcher ihn wegschupsen wollte. Reita hob ihn jedoch fest. Aoi zappelte.
>>Hör auf!<<, rief Reita.
Er musste ihn noch lange festhalten, bis Aoi die Kraft verlor sich zu währen. Reita lies seinen Griff etwas locker und Aoi hauchte nur noch.
>>Lass mich allein…<<
Er hatte den Kopf gesenkt und Reita spürte dann was Nasses auf seinem Arm. Er wollte Aois Kopf anheben, doch der schlug wieder um sich. Da nahm er ihn einfach in den Arm und drückte ihn an sich. Leblos ließ Aoi die Arme an sich runterhängen und weinte etwas vor sich hin. Reita streichelte über seinen Kopf.
>>Sssscccchhhh….<<
Dann legte Aoi seine Handflächen an seine Brust und weinte etwas mehr. Reita hatte ihn sicher im Arm und streichelte ihn etwas weiter. Das tat er so lange bis sich Aoi beruhigt hatte. Er hatte nun die Augen geschlossen und den Kopf an Reitas Schulter geschmiegt. Irgendwie ist es doch beruhigend und schön, was Reita da tat. Nach einer Weile lehnte Reita seinen Kopf an den von Aoi und schloss ebenfalls die Augen. Kurz darauf flüsterte Reita.
>>Ich hab keine…<<
Aoi öffnete leicht die Augen und drehte den Kopf mit dem Gesicht zu seinem Hals. Reita kraulte gerade über seinen rücken.
>>…Freundin.<<
Ein schwerer Stein löste sich von Aois Herzen und er schloss wieder die Augen.
>>Warum machst du das?<<, haucht Aoi.
Reita ließ auf seine antwort lange warten.
>>Ich weiß nicht… Tut mir leid… Verzeih!<<
Reita drückte Aoi fester an sich. So verharrten sie ganz lange, bis Reita ihn dann sanft zurück und an den Stein drückte. Er drückte sich selbst auch noch an Aoi und sah in seine leicht verweinten Augen und streichelt über seine Wange. Aoi blickte zurück. Er genoss die Berührungen. Reita hauchte ihm dann einen Sanften Kuss auf die Lippen und schaute dann wieder in Aois Augen. Diesmal währte er sich nicht und blickte nur zurück. Dann traute sich Reita schon einen Längeren Kuss und Aoi legte seine Handflächen abermals auf Reitas Brust und genoss. Als Reita kurz wieder aufhören wollte, flüsterte Aoi.
>>Nicht aufhören…<<
Reita sah in Aois leicht schimmernden Augen und küsste ihn wieder. Diesmal länger. Er genießt es sehr und Reita ließ dann eine Hand unter Aois Oberteil wandern und kraulte seinen Bauch. Aoi musste ganz leicht in den Kuss hineinkeuchen. Reita löste den Kuss und stupste mit seiner Nase, auf der das Nasenband war, an Aois. Er blickte in seine Augen und er blickte zurück. Reita ließ seine Hand an Aois bauch weiter runter gleiten und wollte in seine Hose fahren, als Aoi seinen Arm festhielt.
>>Iie… Nicht…<<
Reita wollte sich schon von ihm lösen, doch Aoi hob seinen Arm fest und kuschelte sich an seine Brust.
>>Noch nicht…<<
Er schloss die Augen und Reita sah zu ihm runter. Legte dann seine Arme um ihn und drückte ihn an sich.
>>Hmm…<<
Reita schloss dann auch seine Augen und ließ sich an einem Stein runter gleiten. Aoi kuschelte sich dann zwischen seinen Beinen an seine Brust und nickte leicht ein.
Reita küsste ihn nach einer langen Weile auf den Kopf und Aoi wachte langsam auf. Er setzte sich leicht auf und rieb sich die Augen. Reita legte seine Hände an Aois Hüfte und schaute zu ihm.
>>Gut geschlafen?<<
Aoi sah dann zu Reita und nickte. Reita streichelte leicht an seinen Seiten entlang und zog ihn dann zu einem Kuss zu sich. Aoi löste sich kurz darauf von ihm und stand auf.
>>Wir sollten besser wieder gehen.<<
>>Hm?<<
Die Sonne begann langsam unter zu gehen.
>>Es ist doch aber noch so schön hier. Ich kann ja zu Hause anrufen, wenn du dich dann besser fühlst.<<
Aoi blickte dann zu Sonne und nickte leicht. Reita stand auf, zog sein Handy raus und rief bei Kai an.
>>So… Ich hab gesagt, dass sie nicht auf uns warten müssen.<<
Reita blickte um sich. Kein Aoi da. Doch dann sah er ihn an einem Felsen am Meer und ging dort hin und umarmte Aoi von hinten. Seine Hände glitten über seinen Bauch und er lehnte den Kopf an seinen.
>>Hab angerufen und bescheit gesagt.<<
Aoi nickte leicht und dann hauchte Reita wieder etwas in Aois Ohr.
>>Aishiteru…<<
Aoi schloss dabei die Augen und lehnte sich an ihn. Seine Hände legte er auf Reitas, welche ja auf seinem Bauch waren. Reita küsste seine Wange und dann leicht zum Hals und am Hals selber. Aoi drehte sich nach einigen Minuten zu ihm um und blickte mit schimmernden Augen zu ihm. Reita sah fragend zu ihm, doch Aoi gab nicht einen Ton von sich. Stattdessen streckte er seinen Kopf leicht in Reitas Richtung. Er wollte gerne wieder einen Kuss, welchen Reita ihm auch gerne wieder gab. Diesmal war der Kuss klein wenig intensiver und Aoi musste wieder leicht in den Kuss keuchen. Er hielt sich an Reita fest. Reita merkte das und sah zu ihm. Aois Gesichtausdruck strahlte Glück und Freude aus. Dann nahm Reita Aoi bei der Hand und zog ihn sanft mit sich zu den Felsen zurück und drückte ihn dann wieder an einen. Er begann so gleich ihn wieder zu küssen. Er war ganz zärtlich und leidenschaftlich. Aoi hat das Gefühl elektrisiert zu werden und muss öfter mal kurz aufkeuchen. Nach einer Weile merkte Reita, dass Aoi bald nicht mehr stehen kann und sah ihn dann an, nachdem er den Kuss gelöst hatte. Aoi hatte weiterhin den Schimmer in den Augen und legte die Arme um Reitas Hals.
>>Reita…<<, hauchte er.
Reita küsste ihn wieder und diesmal drückte Aoi Reita sogar an sich. Irgendwie sah Reita dies als ein „hai“ an und fuhr wieder mit der Hand unter Aois Oberteil. Diesmal währte er sich nicht und ließ Reita machen.
>>Hmmm…<<, keuchte Aoi genießend.
Reita beschäftigte sich jetzt damit, Aoi das Oberteil auszuziehen und küsst danach an seinem Hals entlang und kraulte weiterhin über seinen Bauch. Aois Finger Hatten sich in seinem Nacken am Nasenband verhackt und er musste wieder keuchen. Reita ließ das Oberteil zur Seite fallen und widmete sich nun seinem Gürtel und dem Knopf mit dem Reisverschluss der Hose. Dabei drückte Aoi Reita leicht von sich. Reita sah dann fragend zu ihm hoch. Aoi kaute sich verführerisch, aber unbewusst, auf der Unterlippe herum und Reita küsste ihn dann einfach wieder zärtlich. Seine Zunge streichelte über seine Lippen entlang und spielte etwas an seinem Pircing. Er drückte Reita wieder zu sich und keuchte säuselnd in den Kuss.
>>Reita…<<
Währendessen öffnete Reita Aois Hose und zog sie ihm aus. Nun stand er nur noch in Shorts da. Aoi wollte Reita auch ausziehen, doch er drückte seine Hände weg und küsste ihn sogleich wieder. Aoi ließ sich dann noch ganz ausziehen und hatte schon am ganzen Körper eine Gänsehaut. Reita streichelte über seine Brust und Bauch. Aoi keuchte wieder leicht und fuhr dann mit den Fingern durch Reitas Haare. Als er dann mal kurz über sein Glied streichelte, zuckte Aoi zusammen. Reita setzte sich dann auf den Boden und machte es sich bequem. Er hatte Aoi zu sich runtergezogen, welcher nun zwischen Reitas kniete und mit roten Wangen zu ihm sah. Er wollte schon wieder einen Versuch machen, Reita das Oberteil auszuziehen, doch Reita drückte Aois Hände weg und legte sie stattdessen an seinen Gürtel. Aois Finger zittern leicht. Reita legt seine Hände auf die von Aoi und küsst ihn sanft. Seine Finger beruhigen sich so langsam wieder und er öffnet den Gürtel, Knopf und Reisverschluss. Er wollte ihm die Hose ganz ausziehen, doch Reita hält ihn auf. Aoi sah dann fragend zu ihm.
>>Aber…<<
Reita küsste ihn wieder und legte eine Hand an den Bund der Boxershorts. Danach drückte er Aois Kopf von sich und runter. Aois Herz raste ganz stark und er traute sich nicht unter Reitas Shorts zu fassen. Er zuckte etwas zusammen, als dann Reita plötzlich sein Glied hervorholt und Aois Kopf streichelt. Aois Wangen werden etwas röter und er sah wieder zu Reita, der sein Glied in der Hand hatte. Reita streichelte weiterhin den Kopf von Aoi.
>>Alles ok?<<
Aoi nickte leicht und Reita drückte dann seinen Kopf an sein Glied. Reita nahm dann eine Hand von Aoi und legte sie an seine Männlichkeit. Aois Finger umklammerten ganz behutsam den Teil des Körpers und Reita drückte seinen Kopf noch weiter runter, dass seine Lippen die Spitze seines Gliedes berührten. Reita schien das zu genießen.
>>Hmmm…<<
Es dauerte bisschen, bis Aoi sich traut mal daran zu lecken. Seine Zungenspitze tastet sich an seiner Eichel entlang. Reitas tiefes keuchen erfüllte die Luft mit Geräuschen. Nach einer Weile schloss er die Augen und genoss Aois Liebkosungen weiter. Mittlerweile nahm Aoi seine Eichel zwischen die Lippen und saugte leicht daran. Er spürte immer wieder, dass Reitas Männlichkeit langsam steif und dicker wird. Aoi hatte dann auch schon die Augen geschlossen und nahm immer wieder bisschen mehr in den Mund. Reitas Hände lagen weiterhin auf Aois Kopf und vergruben sich in seinen Haaren.
>>Hmhmhmm… Haaaiii…hmmm…<<
In Aois Bauch breitete sich ein sanftes Kribbeln aus und er spürte, dass sich etwas bei ihm tut. Nachdem Reitas Glied ausreichend erregt war, zog er Aoi zu sich hoch und drückte seine Beine zwischen die von Aoi. Nun hockte Aoi leicht zittrig auf Reitas Bauch und sah mit warmen roten Wangen zu ihm runter. Reita blickte hoch und streichelte über seine Wange und zog ihn zu sich. Er küsste ihn wieder ganz zärtlich und leidenschaftlich. Seine Finger geleiteten an seinem Rücken entlang zum Po und spielten dann dort an ihm rum. Aoi zuckte leicht, da es total ungewohnt war, doch schon bald hatte er sich daran gewöhnt und Reita merkte, dass Aois Glied sich langsam erregt. Aoi zuckte mit dem Kopf etwas hoch, als Reita ihm plötzlich den Zeige- und Mittelfinger in den Mund steckte. Seine Finger jagten nach seiner Zunge und spielten mit ihr. Aoi erwiderte das Spiel leicht und dann zog Reita die Finger auch schon wieder aus seinem Mund und streichelte damit an seinem Po entlang. Aoi keuchte ganz leicht und spürte wieder seine Röte im Gesicht. Als Reita seine Eichel dann an ihn drückte, saß Aoi blitzt schnell aufrecht da und zitterte etwas. Reita zog ihn sofort zu sich in den Arm und streichelte ihn.
>>Ssssscccchhhh… Ganz ruhig…<<
Reita behielt ihn so im Arm und drückte seine Eichel erneut an Aoi, welcher sich an seinem Hals vergrub und sich in seine Schulter klammerte. Er musste keuchen. Reita machte es so langsam und vorsichtig wie es nur ging.
>>Aaahhh…<<, keuchte Aoi.
Er biss sich wieder auf die Unterlippe. Als Reitas Eichel endlich mal in Aoi war, hatte er das „Schlimmste“ überstanden. Reita ließ Aoi erstmal Zeit sich daran zu gewöhnen und drückte sich immer wieder Stück für Stück weiter in ihn. Aoi keuchte immer wieder auf und klammerte sich weiter an Reita.
>>Aaahhhmmm…<<
Reita küsste hin und wider seinen Kopf. Nach kurzer Zeit bewegte sich Reita nur kurz mal und hauchte dann Aoi ins Ohr.
>>Mach du…<<
Aois Wangen erwärmten sich sofort wieder und er richtete sich dann etwas auf. Er stützte sich mit den Händen an Reitas Brust ab und blickte ihm in die Augen. Reita streichelte über seine Wange und wartete schon leicht ungeduldig. Stößt kurz leicht in Aoi als Erinnerung. Er keuchte auf und begann sich dann ganz leicht auf ihm. Reitas Hände und Finger wanderten in der Zeit über seinen Köper. Aoi wurde nach einer Weile mutiger und bewegte sich stärker. Reita stöhnte auf und fasste Aoi ans Glied. Er zuckte leicht, als seine Hand ihn dort berührte. Reita streichelte sanft an ihm entlang und zog Aoi mit der anderen zu sich, damit er ihn wieder küssen konnte. Reita wendete sich schon langsam unter Aoi und stöhnte lauter.
>>Hmmm… Mehr… Hmmmm….<<
Aoi bewegte sich stärker und so langsam tropften Schweißperlen von seinem Körper auf den von Reita. Hin und wieder leckte Reita jene von Aois Brust. Aoi konnte spüren, dass Reita noch etwas anschwoll und stöhnte ebenfalls dann auf. Seine Zärtlichkeiten an seinem Glied ließen ihn langsam verrückt werden.
>>Reita…<<
Aoi hatte die Augen geschlossen und den Kopf in den Nacken gelegt. Was für eine schönes und angenehmes Gefühl das doch ist. Als Reita sich dann plötzlich doch noch mitbewegte, wurde Aoi schneller und er spürte, dass er selbst auch bald kommen würde. Beide kamen fast gleichzeitig mit einem lauten Stöhnen. Aoi spritzte Reita leicht an und blickte entschuldigend zu ihm runter. Reita jedoch schien es nicht zu stören. Er nahm die seine Hand, an welcher Aois Sperma hing und leckte sie sauber. Aoi schämte sich dafür irgendwie etwas und vergrub sich wieder an Reitas Hals. Er nahm in den Arm.
>>Aishiteru…<<
Reita küsste Aois Stirn und schloss die Augen. Aoi tat das ebenfalls und genoss es in seinen Armen so zu liegen. So langsam ist es dunkel geworden und Aoi war eingeschlafen. Reita musste ihn wecken.
>>Hey… Aoi…<<
Ganz zärtlich streichelte er ihn und küsste ihn. So langsam wachte Aoi auf und rieb sich die Augen.
>>Hm?<<
>>Wir müssen heim…<<
Aoi rieb sich noch immer die Augen und nickte leicht. Er war total verschlafen und gähnte. Das entlockte Reita doch tatsächlich ein Schmunzeln. Ganz langsam und vorsichtig löste er sich aus Aoi, was ihm jetzt etwas weh tat, doch er lenkte ihn mit Küssen ab. Nachdem Aoi endlich angezogen war ging es los. Das letzte Stück trug Reita Aoi und schlich ins Haus. Da er die anderen nicht wecken wollte, legte er den schlafenden Aoi aufs Sofa. Er deckte ihn dann mit einer Decke zu und legte sich selbst wieder in eine Liege auf der Terrasse.
_________________ "Gugg nicht so!" ~ "Wie soll ich den sonst guggen?" ~ "Anderst!"
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