Ich bin dreiviertel Japaner, aber ich finde Japan einfach nur schlimm.
Wer das als Paradies bezeichnet ist entweder verblendet, unwissend oder total naiv. Natürlich hat jedes Land seine schönen Seiten, aber gerade dort fallen mir sehr viele negativen ins Auge.
Wie gesagt, wenn Japan das Paradies wäre, würde ich freiwillig in die Hölle gehen.
Generell wenn man nach Japan will zum Beispiel zum arbeiten sollte man sich erstmal fragen warum Japaner einen Ausländer einstellen soll. Das heist im Enddeffekt noch mehr arbeiten als die Japaner.
Wer denkt die Deutschen sind rassistisch, der sollte sich gar nicht erst an Japan halten. Bäder mit Schildern "Nur für Japaner".
Absolute Klassengesellschaft. Keinen hohen Schulabschluss, meistens nichts wert. Bist eben Dreck. Als Einzelmensch gilst du im Gesellschaftlichen Rahmen einfach nicht. Wer versagt, ist mit Schande beladen. Der Ruf gilt über fast allem.
Als Frau darf man keine Emanzipation erwarten, wie hier drüben. Es ist oft noch so das Männer es als ihr Recht verstehen Frauen zuverschlagen wenn sie falsch gehandelt hat.
Platzmangel, man wird oft einfach schon fast eingsargt.
Japan ist KEIN Harajuku. Wer meint mit Tolleranz in Deutschalnd zu kurz zu kommen der sollte NICHT nach Japan. Wenn man nicht gerade in einem Fashion Viertel sich bewegt wird muss man sich nicht über Intolleranz wundern.
Also das jetzt mal als kleiner Ausschnitt. Es geht nicht darum das ich Japan schlecht mache, aber man kann nicht denken Japan ist perfekt.
ich mein es gibt sicher sachen die an japan nich so toll sind. aber ich mein es gibt bestimmt auch schoene seiten und man muss ja nich gleich dort leben....
Mir gefällt es super in Japan, ich fühle ich dort richtig zu Hause.
es is eben da nur so verdammt eng.
Die Insel is zu klein, es sind zu viele Leute, wo sollen die alle hin und arbeiten?
DAs is das größte Problem dort.
Alle arbeiten wie bekloppt, der Alltag da kann oft wirklich nich toll aussehn.
Macht man da nich unbedingt Urlaub sieht man meist in Tokyo gestresste Kaufleute oder Arbeitende rummlaufen oder eben gar nich weil sie alle in ihren Firmen sitzen.
DAs Platzproblem is aber eben noch das größte.
zum Bleistift:
Will jemand in Japan ein Haus bauen, so braucht er ein Grundstück.
Diese nicht umwerfend originelle Feststellung erscheint in neuem Licht,
wenn man sich das Land einmal näher anschaut.
Zunächst stellen wir fest, dass Japan seinen Einwohnern genau
377.835 Quadratkilometern Platz bietet.
Das sind rund 20.000 mehr als in Deutschland [wenig!!!]
Bei 127 Millionen Menschen in Japan bedeutet das, dass sich circa 336 Personen einen Quadratkilometer teilen müssen.
Damit liegt Japan, was die Bevölkerungsdichte anbelangt, im Vergleich mit allen anderen Flächenstaatenm der Welt auf einem stolzen sechsten Rang, noch vor beispielsweise Indien oder den Phillipinen, gefolt von Taiwan, Südkorea, Puerto Rico und Holland.
HInzu kommt die Tatsache, dass Japan zu vier Fünfteln BERGIG ist, und zwar nicht à la Sauerland,
sondern richtig,
mit Steilhängen,
Serpentinen und Wintereinbrüchen im März.
Da überall die Natur im Weg ist, bleibt lediglich ein Fünftel des Landes! zum Wohnen - unterm Strich drängen sich also 1.300 Einwohner auf einen qKilometer!
Ein Einfamilienhaus gilt in Japan als freistehend, wenn minimal zehn Zentimeter Platz zum Nachbargebäude bleiben.
Aha, denkt der deutsche Bauherr, das riecht gewaltig nach Reihenhaus.
Und ist es beinahe auch, nur ein Reihenhaus nach allen SEiten, mit einer vier mal fünf Meter großen Aussparung für zwei Parkplätze.
Ein modernes Baugrundstück ist inm der Regel mit nicht mehr als 200 Quadratkilometern bemessen.
Es gibt sogar noch kleinere Einheiten, aber irgendwo bei 100 Q-Kilometern hört der Spaß auf.
Im Allgemeinen wird mehr als die HÄlfte des zu Verfügung stehenden Platzes bebaut, so dass bei einem zweistöckigen Gebäude 100 Quadratmeter Wohnfläche herausspringen.
Trotz äußerster Platznöte weigern sich jedoch Baufimren und -herren, auf die sinnvollere Variante eines waschechten Reihenhauses umzusteigen.
Seien es vorgeschobene Aspekte der Brandsicherheit oder der Hinweis darauf, das in JapaN traditionell nur vermeintlich Asoziale diesen Wohnstil pflegen.
(Es gibt sie wirklich, sie werden Burakumin genannt)
Das zur Verfügung stehende Bauland wird mit schuhkartonartigen Fertighäusern zugestellt, die dicht an dicht stehen und sich gegenseitig die Sicht versperren.
Als letzte Driengabe kommt noch, dass die Straßen in vielen Wohngebieten nicht mehr als vier Meter breit sind - ich glaube, langsam kann man sich ein Bild machen, wie die Vorstädte dort beschaffen sind.
Zwei Drittel aller bestehenden Häuser sind mit beunruhigend dünnem HOlzskeltett gefertigt, lediglich ein Drittel hat einen feuersicheren Stahlrahmen.
Stein auf Stein-Bauweise kennt man in Japan praktisch überhaupt nicht, was gerne mit der erforderlichen ERdbebensicherheit begründet wird.
Dazu kommt der stolze Preis: Bei knapp 300.000 Euro, die eine japanische Familie im Schnitt für ein knappes Einfamilienhaus berappen muss, entfällt auf das Bauland gut die HÄlfte des Kaufpreises!.
Da wird am Haus natürlich gespart, was das Zeug hält.
_________________ 松本 秀人 Matsumoto Hideto, * 13. Dezember 1964; † 2. Mai 1998)
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