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Tzukia
Neuling


Alter: 22
Anmeldungsdatum: 29.01.2008
Beiträge: 1

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BeitragVerfasst: 31/1/2008, 17:55  Titel:  Minya Nach untenNach oben

Ich fang mal gleich mit meinem Spezialgebiet an Wink
Hoffe euch gefällt dir Geschichte, ist vielleicht von der Besetzung her etwas anders Laughing

Freu mich auf Bewertungen Smile



Minya



Neben unserer Welt existiert auch noch eine magische Welt, die Hexenwelt. Es gibt einige Unterschiede zwischen diesen beiden Welten. So schon alleine die Geburt einer Hexe. Eine Hexe entwickelt sich innerhalb von 9Tagen und trägt einen Teil seit der Geburt immer bei sich. Eine Kugel, die in der sie sich entwickelt hat, hat den Charakter der Magie.
Hier fängt die Geschichte der Junghexe Minya an. Sie ist 15Jahre alt, was in der Menschenwelt 1,5Jahre wären, doch bei den Hexen ist eine andere Rechnung. Minya hat grün-graue Augen und weinrotes Haare, sowie ihre Magiekugel ist. Zierlich und klein ist sie außerdem noch. Etwas das aber noch viel wichtiger ist, sie steht kurz vor ihrer wichtigsten Prüfung, weil sie die 5Jahre Hexenschule hinter sich gebracht hatte an dem heutigen Tag. „Hiermit bist du feierlich der Schule entlassen. Nimm dein Abschlusszeugnis und deinen Besen und geh in die andere Welt!“ sprach ihre Lehrerin Frau Mangolina. Sie war ihre Ausbilderin, also Klassenlehrerin, wie es in der Menschenwelt heißt. Gleich stieg Minya auf ihren Besen und flog nach Hause zu ihrer Mutter, um ihr das Zeugnis zu zeigen. „Mama!“ Eine Minute später kam ihr sie auch schon entgegen. „Ich hab’s geschafft! Sieh doch mein Zeugnis!“ Als ihre Mutter das sah, war sie einerseits überglücklich, dass ihre Tochter es geschafft hatte, aber auf der anderen Seite war sie auch traurig, das sie Minya ziehen lassen musste. „Ok, ich mach für heute Abend eine Feier bereit“ sagte sie und spürte langsam die Tränen in ihren Augen. Minya sah das genau und wusste auch, wieso sie so drauf war und fiel ihr in die Arme. Am Abend des gleichen Tages war ihre ganze Familie bei ihnen versammelt und eine Feier stieg, so als könnte es nicht wirklich eine Abschiedsfeier sein. Aber es musste eine sein, da es ein alter Hexenbrauch war das Haus zu verlassen, wenn man 15 ist. Die Einzige, die ungebrochen daran denken musste, war ihre Mutter, als Minyas Abflug anstand. „Ich glaub ich flieg jetzt los zum Tor der Welten“ meinte sie auf einmal. „Jetzt schon? Kannst du nicht noch bis morgen früh bleiben?“ bat sie ihre Mutter, weil sie ihre Tochter nicht gehen lassen wollte. „Nein, ich weiß wie die letzte Prüfung lautet... jede Junghexe, die ihre 5Jahre Schule absolviert hat, muss auf eine Reise gehen, wo sie ein Erzeugnis ihrer Kunst erbringen muss...“ gab Minya tapfer von sich und nahm sich ihren Besen zur Hand. Kurz darauf stieg sie auf den Besen, um loszufliegen. „Und wo willst du hin?“ fragte ihre Mutter besorgt. „Wo mich der Wind hinbringt“ sagte sie neugierig und stieg in die Luft auf. Es ging relativ schnell hoch, weil der Wind in der Nacht recht wild war, sodass Minya sich konzentrieren musste, dass sie nicht abstürzte. Es war so gegen Morgen als die kleine Junghexe langsam auf dem Boden zurückkam, weil sie zu erschöpft war und landete plötzlich überraschend vor den Füßen eines jungen Mannes, der nicht wusste, wie er auf den Absturz reagieren sollte. „Hä... wo bin ich?“ fragte Minya benommen. „Ja... du bist in Kirchberg Kleine“ sagte er auf diese Frage. „Oh entschuldige... äh... wo ist diese Stadt?“ „Du bist in der Schweiz“ sagte der Fremde lächelnd. „Ah dann bin ich ja schon da, danke!“ rief Minya nur noch auf und schwang sich wieder auf ihren Besen, um einen Rundflug zu machen. Der junge Mann schaute ihr nur fragend nach. „Ob die es hier lange aushält?“ stellte er sich selbst nur als Frage und ging seinen Weg. Minya war recht mit dem Bild der Stadt zufrieden und überlegte, wo sie sich niederlassen sollte. „Geh ich in den Wald oder such ich mir was anders? Erst mal gucken wie es da aussieht“ dachte sie und lag einen flachen Geier hin, doch war der Wald so dicht gewachsen, dass Minya auch bald in den Ästen und Zweigen hängen blieb. „Der ist mir eindeutig zu dicht!“ schrie sie wütend auf, als sie eine kleine Glocke hörte. „Was war das?“ Als plötzlich sie eine kleine Katze ängstlich ansah und sich darauf in einen Katzenmenschen verwandelte. Die Katengestalt jazze ein creme weißes Fell mit hellbraunen und schwarzen Flecken darauf und die Ohren waren rein hellbraun, um den Hals befand sich ein goldenes Glöckchen. In der Katzenmenschgestalt hatte sie nur noch ihre Ohren, die jetzt mehr ins orange gingen. Sie war klein und zierlich. „Wer bist du denn?“ „Nyu“ antwortete sie zögernd und zurückhaltend, als auch dieser Name durch den Wald schallte. „Nyu! Nyu wo bist du? Ah hast du sie gefunden? Danke!“ „Ich habe sie plötzlich am Baum stehen sehen. Ich wollte sie schon mit mir nehmen. Ich wusste ja nicht, dass sie dir gehört.“ „Mein Name ist Lucia. Ich wohne im Kirchturm der Stadt und wer bist du?“ „Minya. Ich bin heute hier angekommen. Bist du eine Hexe“ fragte sie ängstlich. „Ja! Du scheinst auch eine zu sein“ sagte sie und verwies auf den Besen. „Hm... darf ich trotzdem in der Stadt bleiben?“ „Was fragst du so schüchtern= klar darfst du! Es ist schön eine Artgenossin hier zu haben. Wo wohnst du?“ „Ich bin gerade auf der Suche nach einer Unterkunft.“ „Wenn du keine finden solltest, komm einfach zu mir, ok?“ bot ihr Lucia an. „Ja, danke“ bedankte sich Minya und schwang sich auf ihren Besen. „Nette kleine Hexe.“ Nach diesem überraschenden Treffen verließ sie den Wald wieder und versuchte als nächstes am Bahnhof ihr Glück, der ihr eindeutig zu laut war. Als nächstes versuchte sie ihr Glück unter der Brücke, was auch nicht das Richtige für sie war. „Ich werde wohl doch zu Lucia gehen müssen. Ich finde ja so keinen Platz“ spielte sie schon mit dem Gedanken, als jemand zu ihr runter kam. Es war der junge Mann von heute Morgen. „Was sitzt du so alleine hier rum? Weißt du nicht, wo du hin sollst? Komm mit mir“ bot der Fremde ihr an und half ihr hoch. „Wer bist du?“ „Philip. Es reicht aber, wenn du mich Phil nennst.“ Auf dem Weg zu ihm nach Hause verhielt sie sich recht stumm ihm gegenüber und verriet nur den Namen und das sie eine Prüfung zu bestehen habe. „Da ist aber wer müde. Wenn du willst, kannst du so lange bleiben wie du willst.“ „Danke, das ist klasse!“ „Du kannst in der Stube schlafen und wir experimentieren dann auf dem Dachboden, wenn du willst?“ „Ja, sehr gerne!“ Nachdem er das gesagt hatte, ging er ins Bad und haute sich dann aufs Ohr. Minya legte ihren Rock ab und nahm dann die Decke, die auf der Lehne lag, um sich zu zudenken. Erst am nächsten Morgen bei den ersten kräftigen Sonnenstrahlen wurde sie wieder wach und hörte schon wie Phil die Treppe runterkam. „Na ausgeschlafen Minya?“ „Stehst du immer so früh auf?“ fragte sie noch etwas müde nach. „Meistens.“ Daraufhin kämpfte sie sich hoch und ging auch ins Bad, als sie in den Spiegel blickte und sich erst mal erschrak. „Was ist denn mit meinem Haar passiert?!“ rief sie aus vollem Hals. „Minya, ist da oben alles in Ordnung?“ fragte Phil nach oben. „Schon gut... hat Frau Mangolina nicht mal etwas von gesagt...“wenn ihr die Menschenwelt betretet und am nächsten Tag aufwacht, hat sich eure Haarfarbe verändert, weil in der Menschenwelt eine andere Atmosphäre herrscht, wird diese immer etwas heller, als eure natürlich Farbe...“ deswegen ich jetzt so rot mit orange?“ 8Minuten nach dieser Feststellung war Minya dann auch schon fertig und ging langsam hoch auf den Dachboden. „Keine Angst ich beiße nicht“ sagte er gut gelaunt, als er hörte, wie sie die Treppe hoch kam. Als sie die Tische sah, wie sie hergemacht waren, staunte sie Bauklötzer. „Wow, machst du so etwas öfter?“ fragte sie total aus den Wolken gefallen. „Ja, ich arbeite recht oft hier oben. Willst du wissen wieso?“ „Klar!“ „Ich habe vor mein eigenes Lexikon über die Pflanzenwelt der Alpen zu erstellen, das ist das Gebirge um uns herum“ stellte er ihr wie ein kleine begeisterte Junge vor. „Nun sag aber mal, was ist das für eine Prüfung?“ „Alle Junghexen, welche die Schule absolviert haben, müssen mit 15Jahren ihr Haus verlassen und ein Erzeugnis ihrer magischen Kraft erbringen. Aber ich muss dazu sagen, dass die Zeit in deiner Welt deutlich langsamer verläuft.“ „Verstehe, aber wie meinst du das mit der Zeit?“ wunderte er sich. „Ein Jahr bei euch ist nei uns 10Jahre. Also würdest du bei uns 1Jahr leben, wären das 10Jahre.“ „Das heißt bei uns wärst du erst 1,5Jahre alt.“ „Ja.“ „Hm... wieso trägst du diesmal deinen Hut so tief und zeigst mir nicht deine Haare?“ „Äh... weil ich die Nacht ganz schlecht gelegen habe“ wollte sie sich rausreden. „Ach komm, so schlimm kann es nicht sein“ sagte Phil grinsend und zog den Hut ihr vom Kopf, sodass ihre Haar ihr ins Gesicht fielen und seins streichelten, wobei Minya einen ganz erschrockenen Blick drauf hatte. Als beide sich dann so gegenüber standen, fing er plötzlich an zu lachen. „Was gibt es da zu lachen? Das ist ganz normal bei uns Hexen, wenn wir in einer anderen Welt länger als 18Stunden sind!“ „Du hast doch vorhin genauso einen Aufstand gemacht im Bad gemacht“ konterte er, nachdem er sich langsam wieder gefangen hatte. Da erkannte sie, dass er recht hatte und musste selbst über sich selber lachen, „Außerdem steht dir dieses Rot sehr gut“ wollte er sie wieder aufbauen, wo sie ihn nur ganz verlegen ansah. Nach der kleine Ruhepause, die war, griff Phil das Thema auf: „Und wie hast du dir die Lösung deiner Aufgabe vorgestellt?“ „Was? Ach ja... wenn ich ehrlich sein soll, hab ich mir darum noch keine Gedanken gemacht. Vielleicht so etwas wie ein Zaubertrank oder ein Heilmittel oder...“ wurde sie von ihm unterbrochen. „Ein Heilmittel wäre eine gute Idee! Dafür hätten wir auch alles hier und ich könnte da nebenbei weiter an meinem Buch arbeiten!“ brach er begeistert aus. Sofort gingen sie das Zauberbuch durch, das Minya mitgebracht hatte und machten sich an die Geräte und Mixturen, die Phil hier hatte. Natürlich lief nicht gleich alles reibungslos ab und so manches Reagenzglas flog in die Luft mit einer gewaltigen Rauchschwade, wieso Minyas Haare danach richtig zerzaust aussahen und Phil ganzschön schwarz im Gesicht war. „Bist du vielleicht nebenbei als Schornsteinfeger tätig?“ „Na klar und du bist eine Schneiderin“ ging er auf den Scherz ein. So richtig sah es bei den Beiden nicht nach Arbeit aus, eher wie der reinste Spaß unter Freunden. Das Einzige, das er wirklich nebenbei machte, war an seinem Buch weiterzuarbeiten, was sie so manchmal von der Arbeit ablenkte. In solchen Situation ermahnte Phil sie immer wieder sich auf ihre Arbeit zu konzentrieren. „Können wir es nicht für heute gut sein lassen“ fing Minya am Nachmittag an zu nörgeln. „Hm... wir arbeiten schon seit frühst...“ „Also?“ „aber es ist bisher noch nichts Brauchbares bei rausgekommen...“ verhielt er sich wie ein Lehrer. „Ach komm schon Phil“ bettelte sie. „Na gut. Dann kommen, gehen wir etwas in die Stadt“ ließ er sich breitschlagen und zog mit ihr los, bis zum Abend, wo sie sich auf die Wiese vor dem Haus fallen ließ. „Man bin ich kaputt!“ „Du hast dich für den 1.Tag hier gut geschlagen, aber ich werde nicht immer so gnädig sein“ verstellte er sich, auf das Minya gleich ansprang. „Du bist aber gemein!“ sagte sie verspielt und riss ihn runter auf die Wiese, wo sie sich bei einer Kabellei hin und herrollten, bis sie mit Grashalmen in den Haaren liegen blieben und sie auf Phils Brust lachend lag. „Das wird bestimmt eine schöne Zeit mit dir“ sagte er in die Luft hinein, als sie ihm lächelnd in die Augen sah, aber als sie das hörte, doch etwas erschrocken und ängstlich reagierte, als sie ihm in seine entschlossenen Augen blickte. „Was ist?“ fragte er etwas verwirrt. „Nicht... nichts ich glaub wir gehen lieber rein“ sagte sie nur noch dazu und ging voran. Wieder in seinem kleine Häuschen setzte sie sich aufs Sofa und war noch etwas erschrocken von gerade eben, als er schon bettfertig noch mal zu ihr kam. „Wenn dir zu kalt auf dem Sofa ist, komm ruhig ins Schlafzimmer. Du bist doch reingegangen weil dir kalt ist oder?“ bot Phil ihr an. „Es ist schon gut. Ich kuschele mich einfach in die Decke und gut ist“ winkte sie ab. „Gute Nacht!“ „Ja, dir auch!“ Die nächsten Tage liefen ähnlich ab früh aufstehen und arbeiten und Nachtmittag rum die Ruhe genießen, bis sie plötzlich Besuch bekamen von einer kleinen Katze namens Nyu. „He Kleine! Wie geht’s dir so?“ Natürlich sagte sie wieder nicht viel und lächelte sie nur an, wonach sie Minya den Brief gab. „Ist der von Lucia?“ In dem Brief stand, dass sie sich doch mal treffen könnten, worüber sie sich sehr freute und schon vor sich hin kicherte, was selbst Phil spitz bekam. „Was hast du denn da?“ fragte er neugierig. „Ein Brief von einer Freundin.“ „Willst du dich mit ihr treffen?“ „Zu gern!“ „Dann geh, aber komm bitte pünktlich wieder“ setzte er überraschend nach und schloss sie auf einmal von hinten in seine Arme. „Phil“ erschrak sie in Gedanken, doch er lächelte sie danach nur sanftmütig an. „Dann flieg ich mal los dir noch viel Spaß mit deinem Lexikon.“ Und weg war sie. Auf dem Flug musste sie sich richtig konzentrieren, weil sie eine starke Aufregung in sich spürte, als sie schon fast gegen das Ziffernblatt der Kirchenuhr geflogen wäre.

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