Es darf einfach nicht war sein was da vor einer Stunde passiert ist. Warum hab ich nicht reagiert, ich höre doch sonst immer auf mein Bauchgefühl. Ich wusste das etwas passiert, ich hätte es verhindern können, aber ich hab es nicht. Mir ist ganz schlecht vor Angst. Das kommt alles nur weil die Jungs meinten ich solle das Konzert durchziehen wie geplant. Sie hatten ja nicht dieses komische Gefühl in der Magengegend und es kam wie es kommen musste. Ich behielt Recht mit meinen Gefühlen. Ich kann gar nicht mehr aufhören zu weinen und ich mach mir Vorwürfe. Ich hätte ihn doch sehen müssen, ich hätte es verhindern müssen, aber ich war wie erstarrt.
*Es klopft an der Tür*
Georg: Bill bist du fertig? Wir wollen jetzt los.
Erst jetzt merkte ich, dass ich in der Dusche das Wasser auf eiskalt gestellt hatte. Ich hab es gar nicht bemerkt bei all den Gedanken, die mir durch den Kopf schossen.
Bill: Kommt schon mal rein, die Tür ist offen. Ich bin noch nicht fertig.
*Georg und Gustav betreten Bills chaotisches Zimmer*
Gustav: Sag mal Alter, von aufräumen hast du wohl auch noch nichts gehört.
Georg: Gustav, glaubst du, dass es der richtige Moment ist ihm Vorwürfe über sein Zimmer zu machen?
Gustav: Oh Scheiße! Ja du hast Recht. Tut mir leid.
*Bill betritt das Zimmer*
Bill: Was ist los? Mein Zimmer? Ich hab den Glückbringer gesucht den Tom mir einmal geschenkt hat, aber ich hab ihn nicht gefunden. Scheiße jetzt heul ich schon wieder. Tut mir leid Leute.
Gustav: Ach das kennen wir ja schon von dir, dass du nah am Wasser gebaut bist.
Georg: Arg. Ich glaube was Gustav damit sagen will ist, dass wir deine Situation verstehen und wir für dich da sind.
*Georg nimmt Bill in den Arm *
Bill: Danke Leute. Das bedeutet mir echt viel.
Gustav: Also wollen wir jetzt los oder was?
Georg: Ja. Komm Bill. Es wird schon alles gut gehen.
Bill: Bist du sicher. Es sah vorhin echt übel aus.
*Bill schießen wieder die Tränen in die Augen *
Zuletzt bearbeitet von belovedmia am 20/12/2007, 19:43, insgesamt einmal bearbeitet
Georg: Glaub mir wir dürfen nur die Hoffnung nicht aufgeben.
*Die Band verlässt das Hotel und fährt mit dem Van Richtung Innenstadt *
Radio: Noch immer stehen die Fans unter Schock nach dem Besuch eines Konzertes von der TeenieBand Tokio Hotel. Ein Mann mitte 40 lief mit einer Waffe durch die Konzerthalle Richtung Bühne, wo gerade die Band ihr letztes Lied für den Abend zum Besten gab.....
Bill: Nein, nein, nein! Ich will das nicht hören. Macht das aus, macht das sofort AUS!
Gustav: Presse ist echt das letzte.
Georg: Du sagst es. Bill beruhig dich doch wieder.
Bill: Ich kann mich nicht beruhigen. Wie würdest du denn bitte reagieren an meiner Stelle? Wie? Das möchte ich gerne von dir wissen Georg. Seit dem es passiert ist steh ich total neben mir und ich bin nur noch am rumheulen. Meinst du mir gefällt die Situation? N—e—i—n.
Gustav: He mach Georg doch nicht so an. Wir hätten es alle nicht verhindern können Bill. Keiner von uns ist schuld an dem was passiert ist. OK?
Bill: Nein nichts ist ok. Und wir hätten es verhindern können. Ich bin schuld an allem. Ich ganz alleine.
*Bill schluchzte laut und knibbelt an seinen Fingernägeln, so dass der Nagellack sich löste *
Gustav: Keiner hat Schuld und vor allem Du nicht Bill.
*Den Rest der Fahrt schwiegen die Jungs. Nach 15 Minuten waren sie angekommen am Sant Marien Hospital*
belovedmia Gast
Georg: Gustav wo in welchen Stock müssen wir überhaupt?
Gustav: Die Intensivstation liegt im zweiten Stock.
*Plötzlich werden die Jungs von der Presse belagert*
Presse: He hier rüber! Hier sind sie! He Jungs wie geht es euch nach diesem furchtbaren Ereignis?
Georg: Können sie uns nicht in Ruhe lassen?
Presse: Eine Frage an dich Bill. Wie fühlt es sich an wenn der eigene Bruder zwischen Leben und Tod schwebt?
Scheiß Presse, sieht der Typ nicht das ich total fertig bin und dann fragt der mich auch noch so ein Scheiß.
Bill: Gehen sie doch endlich. Haben sie überhaupt kein Mitgefühl?
Presse: Nein. Also wie fühlst Du Dich?
Bill: Scheiße. So kann ich jetzt gehen?
Das Krankenhaus macht mir nur noch zusätzlich Angst. Warum ist hier eigentlich alles weiß? So viele furchtbare Sachen passieren das man hier her muss. Können die Wände dann nicht der Stimmung entsprechend schwarz angestrichen werden?
Georg: Bill, wir sind da. Der Arzt möchte mit dir reden und die Polizei hat auch schon angefragt ob wir ihnen noch Details geben können zum Anschlag.
Bill: Ok. Redet ihr schon mal mit der Polizei und ich mit dem Arzt. Ich hoffe, dass ich dann zu Tom rein kann.
Georg: Ok wir lassen dich jetzt alleine Alter.
Bill: Ok. Ich schaffe das schon. Geht ruhig.
Dr. Meyering: Sind sie Bill Kaulitz der Bruder des Verletzten?
Bill: *Schluck* Ja?
Dr. Meyering: Hörn sie ich will ehrlich zu ihnen sein. Ihr Bruder befindet sich immer noch in einem kritischen Zustand. Wir haben ihn für´s erste stabilisieren können, aber die Situation ist sehr ernst. Der Täter hat nur um 2 cm das Herz verfehlt und ihr Bruder hat eine Menge Blut verloren.
Bill: Was genau heißt das jetzt?
Dr. Meyering: Ich sag´s ihnen wie es ist. Wir glauben ihr Bruder wird die Nacht eventuell nicht überleben.
Was sagte der Arzt dort. Tom stirbt vielleicht heute Nacht. Mir wird total schlecht und schwindelig.
Dr. Meyering: Ist ihnen nicht gut? Sie sind ja ganz blass.
Bill: M-i-r? Ich ….. kann ich mich irgendwo setzen?
Dr. Meyering: Ja hier. Gleich hinter ihnen. Hören sie ich weiß das es für sie ein großer Schock ist aber die Nacht wird zeigen ob ihr Bruder stark genug ist. Ach ja bevor ich es vergesse. Können sie uns Blutspenden für ihren Bruder?
Bill: Mmmmh? Ja. Ja klar. Wo muss ich hin?
Dr. Meyering: Den Flur runter und dann rechts. Die Krankenschwestern warten schon auf sie.
Bill: Hat Tom denn dann bessere Chancen die Nacht zu überleben? Ich meine wird er dann nicht sterben?
Dr. Meyering: Nun sagen wir mal so. Es ist zwar nur eine geringe Chance aber es ist eine. Je eher wir sie ergreifen um so besser.
Bill: Ok, ich geh dann mal schnell.
Tom darf nicht sterben. Er darf es nicht. Ich muss schnell zu diesen Krankenschwestern. Was sagte der Arzt noch? Flur runter und dann links? Nein! Oh man, nein rechts. Nach rechts.
*Bill lief den Flur runter so schnell er konnte*
Bill: Hallo…… *luft holt*.. bin… ich … hier…richtig?
Krankenschwester Britta: Sind sie Bill Kaulitz, der Bruder von Tom?
Bill: Ja, ja. Schnell wir müssen uns beeilen. Mein Bruder darf nicht sterben.
Krankenschwester Britta: Ganz ruhig junger Mann, setz dich erst mal hier hin.
Die Schwester sagte ich solle meinen linken Arm gerade halten und dann zur Faust ballen. Ich hoffe so sehr Tom damit helfen zu können. Er ist mir so wichtig. Was soll ich bloß ohne ihn machen. Ich könnte ihn auch in der Band nie ersetzen.
Krankenschwester Britta: He, he. Wo willst du hin?
Bill: Na zu meinem Bruder.
Krankenschwester Britta: Ne das geht jetzt nicht. Das hier musst du erst mal trinken und dann musst du dich noch 10 Minuten ausruhen.
Verdammt. Wir sind jetzt seit fast einer Stunde in diesem blöden Krankenhaus und ich konnte immer noch nicht zu Tom. Scheiß drauf. Ich geh da jetzt hin. Ich halt das nicht mehr aus.
*Gerade als Bill los laufen wollte versagen seine Beine und ihm wurde schwarz vor Augen. Bill fiel auf den kalten Fußboden*
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